Syrien: Obama wartet

GiNN-BerlinKontor.-–Der grauenvolle Massenmord in Syrien – so US-Präsident Barack H. OBAMA – sei der schlimmste Angriff mit chemischen Waffen im 21. Jahrhundert. Für die “Vergasung” von über 1000 Syrer – darunter über 400 Kinder – sei nach klaren Erkenntnissen der US-Geheimdienste das Assad-Regime verantwortlich. Alle Welt habe die entsetzlichen Bilder des Todes sehen können, die überfüllten Hospitäler mit sterbenden Kindern – “junge Mädchen und Jungen, die von ihrer eigenen Regierung mit Nervengas .(neurotoxin sarin) getötet wurden: “Girls and boys gassed to death by their own government.”

“Dieses Massaker in Syrien war ein Angriff auf die Menschenwürde und ist eine sehr ernste Gefahr für unsere nationale Sicherheit”, betonte der US-Präsident. Die syrische Regierung habe die weltweite Ächtung, das globale Verbot von chemischen Waffen rüde ignoriert. Chemische Waffen könnten auch in die Hände von Terroristen gelangen und sie gegen die Völker der freien Welt richten, warnte Obama. Amerikas Freunde und Partner – Israel, die Türkei, Jordanien und der Irak – wären jetzt in höchster Gefahr. Diese Bedrohung dürfe nicht ohne Antwort bleiben.

Der US-Generalstab habe ihm – Obama – gemeldet,  dass die US-Streitkräfte “jeder Zeit” bereit sind, einzugreifen, “wann und wo immer es befohlen wird.” Obama sagte zum möglichen Zeitpunkt einer militärischen Operation gegen Ziele in Syrien, diese könnte “morgen, oder nächste Woche , oder nächsten Monat” beginnen. Er sei bereit, diesen Befehl zu geben: “It will be effective tomorrow, or next week, or one month from now. And I’m prepared to give that order.”

Als Präsident der ältesten Verfassung und Demokratie in der Welt sei er sich jedoch bewußt, dass “unsere Macht nicht nur auf unserer militärischen Stärke beruht”, sondern, dass Amerika “eine Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk” habe, so Obama. Deshalb werde er vor dem Beginn militärischer Maßnahmen um die “Authorisierung” der amerikanischen Volksvertretungen – im US-Kongress – nachsuchen.

Eine militärische Aktion – so der US-Präsident Obama – würde auch eine warnende und abschreckende Lektion für all die Staaten sein, “die dabei sind, nukleare Waffen zu produzieren, für Terroristen, die biologische Kampfmittel einsetzen könnten und für Armeen, die Völkermord planen”.

Der US-Kongress wird erst nach dem Ende der Parlamentsferien  am 9. September zusammentreten können.  Der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten  (US Senate Foreign Relations Committee) tagt bereits am 3. September.

Der oberste Militär der US-Streitkräfte, General  Martin DEMPSEY  (Chairman of the Joint Chiefs of Staff) , soll – so CNN –  mit der Verschiebung des Angriffstermin einverstanden sein. Dadurch würden  militärischen Operationen gegen S<yrien nicht gefährdet: “A delay won’t jeopardize a military strike.”  (Quelle: whitehouse.gov/CNN).

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