Steuer-Oasen “austrocknen”

GiNN-BerlinKontor.—Die G20-Minister konferierten  am Rande der Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washinton D.C. Deutschland,  Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien  beschlossen,  ”im Kampf gegen Steueroasen und Geldwäsche den automatischen Austausch von Daten über die ‘wirtschaftlich Begünstigten’  von Unternehmen so schnell wie möglich zu beginnen”. Der deutsche Finanzminister Wolfgang SCHÄUBLE betonte, man werde so die Transparenz auch anonymer Briefkastenfirmen “rasch erhöhen”.

Die “G5-Gruppe”  sieht sich beim “Austrocknen von Steuer-Oasen und illegalen Finanzströmen nach den Enthüllungen der “Panama Papers” als Vorreiter. Der Beschliss der Fünf wurde den übrigen Industrie- und Schwellenländern (G20) zur Entscheidung vorgelegt.. Die Republik Panama stimmte einem Informationsaustausch zu.

Zuvor hatte Bundesfinanzminister Schäuble Panama, gedrängt , dem internationalen automatischen Informationsaustausch in Steuersachen beizutreten. Sollte Panama nicht “rasch kooperiren”, der Deutschland dafür eintreten, bestimmte Finanzgeschäfte in Panama “zu ächten.” (iwf.com/bmfi.de)

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