Steinbrücks Versprecher

GiNN-BerlinKontor.—Der bisher lustigste Versprecher im Bundestagswahlkampf 2013 lieferte SPD-Kanzlerkandidat Peer STEINBRÜCK in der ARD-Wahlarena am 11. September, als er auf eine Frage zu den Erneuerbaren Energien und die so genannten Windräder antwortete, diese würden ja nur funktionieren “wenn die Sonne weht”. Zu dem Zusatz “und der Strom scheint” kam er nicht mehr. Steinbrück – in viel zu langen Charly Chaplin-Bullermann-Hosen (ohne Hosenträger?), aber mit einer fabelhaft-telegenen Kravatte ausgestattet – feuerte 75 Minuten lang seine auswendig gelernten “Kalaschnikow”-Sätze ab, die er bei allen öffentlichen Auftritten fast wörtlich abfeuert.

Peer Steinbrück sieht  sich im Aufwind, denn 5 Umfrage-Institute sehen seine SPD jetzt bei 25 %, zwei sogar bei 27 bzw. 28 %. Obwohl seine möglichen Koalitionspartner – GRÜNE und LINKE – mit nur noch 9 % (Forsa) deutlich schwächeln, glaubt Steinbrück fest an seinen Wahlerfolg.

FOCUS notierte beim Auftritt Steinbrücks in der ARD-Wahlarena: “Der SPD-Spitzenmann hastete durch die vom Publikum vorgegebenen Themenfelder: Steuern, Arbeitsrecht, Mindestlohn, Strompreis, Klimaschutz, Rente, Pflege” und beobachtete eine “Sprachmonotonie” des SPD-Kanzlerkandidaten, der wie ein belehrender “Bundes-Bürovorsteher das Publikum mit Fakten bombardierte”. Der FOCUS notierte aber auch – mit Recht – dass Peer Steinbrück durchaus “kompetent, sympathisch, professionell und selbstsicher” überkam.

Noch 10 Tage bis zum “D-Day”.

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