Steinbrück SPD-Kanzlerkandidat

GiNN-BerlinKontor.–Eil-Eil-Eil.—-Peer STEINBRÜCK (65) ist mit 93,45 % der Delegierten-Stimmen eines Außerordentlichen Parteitages in Hannover am 09.12. zum Kanzlerkandidaten der Sozialdemokraten gewählt worden. Es wurden 580 gültige Stimmen abgegeben – davon votierten  542 Genossinnen und Genossen  f ü r  Steinbrück, 31 stimmten gegen ihn, 3 Delegierte enthielten sich. 

Zuvor hatte Peer Steinbrück in seiner 105-minütigen Rede erklärt: ”Ich bewerbe mich um das Amt der Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland.”  Er wolle gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen nach der Bundestagswahl am 22.09.2013 Regierungsverantwortung übernehmen, für eine Große Koalition stehe er nicht zur Verfügung, so der SPD-Kanzlerkandidat apodiktisch..

Steinbrück forderte erneut einen “flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn,” eine “armutsfeste Solidarrente”, erschwingliche Mietwohnungen sowie  eine Frauenquote für die Besetzung von Aufsichtsräten in der Wirtschaft. Im Bundeskanzleramt würde er eine Staatsministerin für Gleichstellung ernennen.

Die nächste Bundestagswahl – so Steinbrück – sei eine “Richtungsfrage”. Deutschland brauche wieder  ”mehr Wir und weniger Ich.”

Die regierende UNION sei eine  ”bloße Machtmaschine”  und “seltsam orientierungslos”geworden,  fertigte Steinbrück die UNION ab.und behauptete, die CDU- Kanzlerin habe “keine Ziele und die schwarz-gelbe Regierund   “lasse sich treiben von Klientelinteressen, von kurzfristigen Stimmungen und verschweige zu oft die Wahrheit, die die Menschen wissen wollen, so Steinbrück, der auch Polemik kann.

Die CDU-Bundeskanzlerin Angela MERKEL  griff der rotgrüne Kandidat mit den Worten an, sie produziere “Popcornsätze” und  vieles bleibe “im Ungefähren – und das ist nicht ungefährlich.”

Seine angeblich kassierten über  € 1,2 Millonen  Vortragshonorare nannte Steinbrück “Wackersteine, die ich in meinem Gepäck habe und leider auch Euch auf die Schultern gelegt habe.“  Er habe aber auch „viel Solidarität“ erfahren. Dafür daanke er sehr und werde dies “nie vergessen”.

Greenpeace-Aktivisten hatten während der Rede Steinbrücks ein Plakat hochgehalten, auf dem stand: “Genug Kohle gescheffelt“.  Ordner entrissen  den Protestanten das Plakat. .(Quelle: spd.de/phoenix)

Zur Erinnerung: Der heutige Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und Ex-.Außenminister Frank-Walter STEINMEIER hatte 2008 bei seiner Wahl zum SPD-Kanzlerkandidaten  95,1 % der Genossenstimmen erhalten. Er verlor die Wahl 2009 mit dem bundesweit schlechtesten SPD-Ergebnis von 23 % der Wählerstimmen..

 

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