St.Petersburg:Gabriel bei Putin

GiNN-BerlinKontor.—Bundesaußenminister Sigmar GABRIEL (SPD) hat in St. Petersburg am Internationalen Wirtschaftsforums teilgenommen. Er wurde von Russlands Präsidenten Wladimir PUTIN und von Außenminister Sergej LAWROW empfangen.

Zu den Deutsch-Russischen Beziehungen rklärte das Auswärtige Amt in Berlin: “Vor fast genau 75 Jahren erklang mitten im Kanonengeheul der belagerten Stadt Leningrad eine Sinfonie, die zur Legende werden sollte. Die Siebte des russischen Komponisten Dmitrij Schostakowitschs, die “Leningrader”, die für immer mit dem Schicksal der Stadt verbunden bleiben wird. Ein Symbol für den Widerstand gegen die Unterdrückung der Besatzungsmacht.

Fast 900 Tage dauerte die “Leningrader Blockade” der Deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges. Der Belagerung und den Kämpfen sind mehr als eine Million Menschen zum Opfer gefallen. Außenminister Gabriel besuchte St. Petersburg, das Denkmal für die Verteidiger Leningrads. Hier sagte Gabriel, das Denkmal erinnere an eines der grausamsten Kapitel der Weltgeschichte. “So etwas darf nie wieder passieren. Wir dürfen das, was wir seitdem in den deutsch-russischen Beziehungen aufgebaut haben, nicht wieder verspielen”, so der deutsche Außenminister.”

Weiter heißt es, die Beziehungen zwischen Russland und Europa seien heute nicht immer einfach. Über die Konflikte wie in der Ost-Ukraine und in Syrien müsse Deutschland mit Russland immer wieder ringen. Umso wichtiger sei es, die Kanäle des Dialogs und der Kooperation offen zu halten. “Deutschland und Russland verbindet viel. Wirtschaftlich, aber auch kulturell.Wirtschaftlich verbindet uns viel mit dem östlichen Nachbarn der EU.”

Gabriel besuchte auch die Eremitage, wo gerade eine Ausstellung des deutschen Künstlers Anselm Kiefer gezeigt wird. “Das Schicksal der Völker” – so der Titel der Ausstellung sei “ebenfalls ein Fingerzeig auf die Verbundenheit Deutschlands und Russlands.

Wenige Stunden vor Gabriel war bereits Bayerns Ministerpräsident Horst SEEHOFER (CSU) von Putin empfangenm worden. Für den Kremlchef ist die größte Wirtschaftskonferenz Russlands traditionell eine Gelegenheit, zahlreiche Staats- und Regierungschefs zu treffen. (Quelle. auswaertiges-amt.de)

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