SPD will sich erneuern

GiNN-BerlinKontor.—Nach den Wahl-Debakel, dem niederschmetternden Ergebnis bei der Bundestagswahl mit 20,5 % – das bitterste Ergebnis für die SPD in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland  und nach drei verlorenen Landtagswahlen setzen die Sozialdemokraten nun auf einen “Kurs der Erneuerung”. Ihr Ex-Kanzlerkandidat und Vorsitzender Martin SCHUZ hat in Berlin “Eckpunkte” vorgestellt mit dem Ziel die Parteibasis zu stärken.. Weitere zentralen Themen sollen Europa, Migration und mehr innerparteiliche Demokratie sein.

In seinem Strategiepapier, das die Parteispitze zusammen mit dem Personaltableau am 20. November 2017 beschließen und dann dem Parteitag vorlegen will, räumt Schulz eigene Fehler ein. “Nicht die Medien, nicht die Demoskopen und auch nicht die politischen Gegner sind schuld an unserer Wahlniederlage”, heißt es dort. “Der Kanzlerkandidat und die gesamte SPD haben diese Wahl verloren.”

Erst ab 2019 will die SPD ihre über den Parteivorsitz direkt abstimmen zu lassen. Ein Sonderparteitag solle dann die vier großen Themenblöcke Europa, Digitalisierung, Migration und Zusammenhalt zu einem “Kompass2018″ verdichten, kündigte der SPD-Vorsitzende an, der erneut für den Vorsitz kandidieren will.

Schulz will “hinterfragen und identifizieren, was wir schlecht gemacht haben und es besser machen.” Er will, dass sich die SPD künftig “noch viel stärker für die Europäische Einigung einsetzen muss, denn “nur in einem starken europäischen Staatenverbund wird es uns gelingen, unsere Zukunft in einer globalisierten Welt selbst in die Hand zu nehmen.”

Weiter unter Parteichef Martin Schulz ist die SPD ist jedoch “so geschlossen wie selten und bleibt erkennbar auch nach der harten Niederlage vom 24. September”, läßt Schulz verbreiten. (Quelle: spd.de)

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