SPD-Nahles kontra CDU-Leitkultur

GiNN-BerlinKontor.—-Die SPD empört sich über den CDU-Parteitagsbeschluss, in dem sich die Christdemokraten auf die “christlich-jüdische Tradition” berufen. SPD-Generalsekretärin Angela NAHLES, die um den Verlust ihres Jobs während der Babypause fürchtet, wie sie der “Brigitte” verriet, sieht in dem “Leitkulturbeschluss” der CDU eine unzulässige Attacke auf den Islam.  Für Nahles ist der Passus “Die christlich-jüdische Tradition, die Aufklärung und historischen Erfahrungen sind die Grundlage für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bilden die Leitkultur in Deutschland, der sich die CDU besonders verpflichtet weiß” eine  “Kampfansage gegen den Gegner Islam”. Nahles in DIE WELT (17.11.):  “Glaubt man den begleitenden Kampfrufen, dann sind Muslime pauschal Menschen aus ‘fremden Kulturkreisen’, sie haben andere Werte, erkennen unsere freiheitliche Demokratie nicht an, sind unaufgeklärt, unterhöhlen unser Rechtssystem und nisten sich in unseren Sozialsystemen ein”, interpretiert Nahles den CDU-Pateibeschluss und kritisiert,  dass bei der CDU “jetzt auch Juden und Jüdinnen in die Front der Islam-Gegner aufgenommen werden”.

In einer Gesellschaft, in der fast ein Fünftel einen “Migrationshintergrund” hat – so die SPD-Generalin Nahles – müsse vielmehr gefragt werden: “Wie können alle Menschen, die hier in Deutschland zusammenleben, für Spielregeln einer Gesellschaft gewonnen und auf sie verpflichtet werden, die das Grundgesetz mit Leben füllen? Wie können sie in Gesellschaft und Staat ein gemeinsames ‘Wir’ entwickeln und sich an seiner Ausgestaltung beteiligen?”

Andrea Nahles steht nach eigenem Bekunden unter internparteilichen Druck.  Im Frauen-Magazin BRIGITTE  (“Mode, Beauty, Reise, Liebe oder Kochen” – Heft 25)) klagt die SPD-Generalsekretärin über “mangelnde Solidarität” und über “Missgunst” ihrer roten Kollegen in der Parteiführung, die ihr Partei-Karriere und Posten neiden. “Die Genossen mobben”, zitiert BILD in einem Kommentar zur “Ur-angst jeder Karrierefrau, die ein Kind bekommt”.  Eigentlich verdiene Nahles doch Respekt und Unterstützung, “wenn eine erfolgreiche Frau Mutter wird”. Nicht aber von der eigenen Partei – “der angeblich so modernen, familienfreundlichen SPD”, wundert sich BILD (19.11.).

Die “neidischen”  Genossen werden wohl nicht verhindern können, dass Mutter Nahles schon sehr bald im “Willy Brandt-Haus” die Windeln ihrer Tochter wechseln wird.  Da müssen sie durch. Die Nahles setzt sich nämlich (fast) immer durch.

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