SPD meldet “Mitgliederboom”

GiNN-BerlinKontor.— SPD-Landesverbände melden eine “extreme Eintrittswelle”. Allein im SPD-Landesverband Berlin seien seit dem SPD-Parteitag am 21.01. “über 170 Mitgliedsanträge eingetroffen:  “Nach dem Votum zur Aufnahme von Koalitionsgesprächen mit der CDU/CSU beim Sonderparteitag verzeichnet die SPD Berlin erneut eine Mitgliedereintritts-Welle. Dies ist nach der Wahl von Martin Schulz zum Parteivorsitzenden und dem Ergebnis bei der Bundestagswahl bereits die dritte Neu-Mitgliederwelle in kurzer Zeit.”

Auf dem Parteitag hatte der Vorsitzende der Jungsoziaisten (Jusos) in der SPD, Kevin KÜHNERT, – mit Blick auf die Mitgliederbefragung – alle Gegner einer Großen Koalition aufgefordert, in die SPD einzutreten. Kühnert:”Jetzt und heute ist der richtige Zeitpunkt für all diejenigen, sich zu entscheiden, in die SPD mit reinzukommen und uns zu helfen, diese Auseinandersetzung zu gewinnen.”

Auch SPD-Generalsekretär Lars KLINGBEIL rief über Twitterdazu auf, jetzt Mitglied der Sozialdemokraten zu werden. Zur “Keil-Kampagne” der Jusos (d.i. Jusos umwerben (bekeilen) gezielt potentielle Neumitglieder der Partei), sagte Klingbein  jedoch :  ”Ich freue mich über jeden, der in die SPD eintritt, der mitgestalten will. Aber ich kann nicht verstehen, wenn man jetzt in die SPD kommt für einen kurzen Zeitraum, um vielleicht eine Große Koalition zu verhindern. Das ist nicht mein Verständnis von Mitgliedschaft in der SPD.”

“Viele Menschen” – so die SPD Berlin – wollen sich jetzt  “aktiv beim Mitgliedervotum einbringen. Sie wollen entscheiden, wie es weitergeht. Die SPD bleibt die Mitglieder- und Mitmachpartei”, so die Landesgeschäftsstelle der Berliner SPD. (Quelle.spd.berlin)

Die SPD fordert auf Ihrer Website dazu  auf, der SPD beizutreten: ” Ja - ich bin jederzeit widerruflich damit einverstanden, dass die Sozialdemokratische Partei Deutschlands mir per E-Mail Informationen zum Online-Eintrittsformular und zur SPD-Mitgliedschaft zusendet.”

Die SPD verweist an derselben Stelle erneut  auf das “Versprechen, sich in den anstehenden Verhandlungen (mit der UNION) noch einmal stark zu machen für folgende Punkte: Es geht darum, das Ende der Zwei-Klassen-Medizin einzuleiten, die sachgrundlose Befristung bei Arbeitsverträgen zu stoppen und eine menschliche Regelung beim Familiennachzug von Flüchtlingen.” (Quelle: spd.de)

 

 

Quelle: n-tv-tv)

 

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