GiNN-BerlinKontor.–Der Ölpreis pendelt nach wie vor zwischen US-$ 87 und knapp unter US-$ 100 pro Barrel (159 Liter). Ende November hatte der Ölpreis erstmals einen Rekordstand von US-$ 99,20 erreicht und sank Anfang Dezember 2007 wieder auf US-$ 88.
Zu den Ölpreisen erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Ludwig STIEGLER in Berlin, es sei “die internationale Spekulation, die die Ölpreise in für die Weltwirtschaft wachstumsgefährliche Höhen treibt und Verbraucher wie gewerbliche Verwender abzockt. Wann endlich raffen sich die Mitgliedsstaaten der internationalen Energieagentur und der G8 dazu auf, die Spekulanten aus den Öl-, Energie- und Rohstoffmärkten zu verbannen?!”
Stiegler erinnerte daran, dass “auf Betreiben von Gerhard Schröder” bereits vor zwei Jahren eine Monitoringstelle eingerichtet worden sei. Stiegler: “Die darf nicht zum Schattendasein verurteilt werden. Vielmehr muss sie der Nucleus einer internationalen Organisation werden, die die nichtsnutzige und nur abzockende Spekulation aus diesen Märkten vertreibt und dauerhaft aussperrt.”
Die 1974 gegründete International Energy Agency (IEA) hofft, dass die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ihre Fördermenge bei der Ministerkonferenz am 1. Februar 2008 erhöhen wird, so der IEA-Chefökonom Fatih BIROL. “Sollte es nötig sein, werden wir unsere Nachfrageprognosen nach unten revidieren, aber die Haupttriebkraft für den wachsenden Bedarf sind China und Indien, und deren Wachstumsaussichten scheinen nicht von den USA beeinträchtigt zu werden”, sagte Birol. Die OPEC hatte zuvor beschlossen – trotz des rasanten Ölpreisanstiegs – ihr Förderniveau vorerst unverändert zu lassen.
Nobuo TANAKA, der CEO der IEA sagte in Paris, die OPEC bleibe “verantwortlich und einen ausgeglichenen Energiemarkt mit stabilen Ölpreisen verpflichtet.”.
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