SPD: 100 % Erneuerbare Energien bis 2050

GiNN-BerlinKontor.—“Bis 2050 kann Deutschland seine Versorgung zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien decken”, so die SPD in einem neuen Energiekonzept, in dem sie anmerkt, “sehr klare Vorstellungen von der Energieversorgung der Zukunft” zu haben. Eckpunkte des Konzepts wurden am 16.05. in Berlin vorgestellt.

Die SPD will „Deutschland zum energie- und ressourceneffizientesten Volkswirtschaft der Welt machen“,  Man müsse alle nationalen Ressourcen  “so intelligent und so effizient wie möglich” nutzen, um sich aus der Abhängigkeit von fossilen und den Gefahren von nuklearen Ressourcen zu befreien, heißt es in dem “grünen” SPD-Konzeptpapier.

Die Macht der vier großen Energieversorger in Deutschland will die SPD  “deutlich begrenzen”. Sie sollen 2050 weniger als die Hälfte der gesamten Energieversorgung beisteuern. Denn es gehe auch um eine „Demokratisierung der Energiepolitik“, so der SPD-Vorsitzende Sigmar GABRIEL , der betonte: Stadtwerke etwa oder auch einzelne Personen könnten künftig selbst bedeutende Anteile der Energieversorgung übernehmen. Dies brächte mehr Wettbewerb und langfristig stabile Strompreise. Und die Konsumenten wären nicht länger der “Willkür der großen Versorger” ausgeliefert.

Als „Brückentechnologie“ in das Zeitalter regenerativer Energieversorgung sieht die SPD  “hocheffiziente Kohle- und vor allem Gaskraftwerke”. Sie würden für die Übergangszeit gebraucht um die notwendige Grundlast zu sichern.

Vor allem sieht die SPD in einem “entschlossenen Umbau der Energieversorgung” nach den notwenigen Anschub-Investitionen auch riesige Chancen für den Wirtschaftsstandort. „ Die Energiewende wird Gute Arbeit, Ausbildung und Einkommen für hunderttausende Menschen schaffen und sichern, gerade auch in den ländlichen Regionen. Zukunftsfähige Arbeit können wir nur sichern und ausbauen, wenn wir uns im globalen Wettbewerb den Herausforderungen der Energiewende und des Klimaschutzes stellen“, heißt es in dem Energiekonzept der Sozialdemokraten. Ein solcher Umbau der Energieversorgung habe „das Potenzial für das größte Wachstumsprogramm aller Zeiten“. (Quelle: spd.de)

Die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela MERKEL sagte zur Energiepolitik der Zukunft, man müsse “Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit vernünftig zusammenbringen”. Es gehe darum,  “unseren Anspruch als Industrieland in Einklang zu bringen mit unserem Ehrgeiz, eines Tages ganz auf die Erneuerbaren Energien zu setzen. Wir werden es schaffen, viele dafür zu begeistern, so Merkel. (Quelle: cdu.de/portal)

Auch die FDP fordert nunmehr den Atomausstieg, aber “mehr Ehrlichkeit darüber, wie dies gelingen kann”. Die Liberalen wollen sich in dieser Frage als “Stimme der Vernunft” positionieren. Es gelte, Klimaschutz, Versorgungssicherheit, aber auch die Strompreise im Auge zu behalten, sagte FDP-Chef Philipp RÖSLER. (portal liberal).

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