Snowden:Job in Moskau

GiNN-BerlinKontor.—US-Überläufer Edward Joeph SNOWDEN (30) hat in Moskau eine neue Verwendung gefunden haben, so berichten der US-TV-Nachrichtensender CNN und die russische Nachrichtenagentur RAI Novosti unter Berufung auf den Anwalt des “NSA leaker Snowden” Anatoly KUCHERENA. “Der US-Geheimdienst-Enthüller versteckt sich” – nach russischer Lesart – “vor der amerikanischen Justiz in Russland”, wo er jetzt “eine große russische Webseite betreut”. RAI Novosti: „Ab November geht Edward arbeiten.“ Den Arbeitgeber des US-amerikanischen “IT-Sicherheitsspezialisten” wollte man aus “Sicherheitsgründen” nicht nennen.

In seinem Schreiben “To Whom It May Concern”, das er durch den deutschen Bundestagsabgeordneten Hans-Christian STRÖBEL (Die Grünen) in Berlin zustellen ließ, bezeichnet sich Edward Snowden selbst als “technical expert for the United States National Security Agency (NSA), Central Intelligence Agency (CIA) and Defense Intelligence Agency (DIA)”. In Moskau hatte Ströbel – laut CNN  “a well-known leftist legislator in Germany” – Edward Snowden die  ”Whistleblower-Preis 2013″  überbracht, der ihm von den Organisationen IALANA, Transparency Deutschland e.V. und VDW (Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V.) in Abwesenheit verliehen wurde.

Edward J. Snowden, der vermutlich über die streng geheimen Arbeitsmethoden von drei US-Nachrichtediensten in Moskau auspackte, erhielt im Juli 2013 in Russland Asyl. Der US-Reisepass des “U.S. national security contractor Snowden” wurde für ungültig erklärt.

Snowden behauptete mehrfach, er habe bei seinem Zwischenstop in Hongkong verhindern können, dass der chinesische Geheimdienst seine “classified documents” einsehen konnten. Dort hätte er seine Unterlagen ausschließlich Journalisten übergeben, so Snowden laut The New York Times (17.10.) Ihm seien die Praktiken der chinesischen Spione ( China’s spies) sehr wohl bekannt gewesen. Bei der NSA habe er die chinesischen Operationen gezielt beobachten können und habe sogar über Chinas Cyber-Gegenspionage (cybercounterintelligence) in der NSA referiert.

Vor seinem Abflug nach Moskau hätte er keine Kopien der Geheim-Dokumente mitgenommen. “I did not take the files to Russia because it would not  serve the public interest”, wird Snowden von der NYT zitiert.

In USA erhob das US-Bureau of Investigation (FBI) gegen Snowden bereits im Mai 2013 formell Anklage wegen Spionage und “Diebstahl bon Regierungseigentum”.  Wörtlich: “Theft of Government Property – Unauthorized Communication of National Defense Information – Willful communication of Classified Commnication Intelligence to Unauthorized Person”, so die Anklageschrift “United States of America vs Edward J Snowden”, ausgestellt vom US-Gericht  District Court for the Easter District of Virginia”. Darin heißt es: “The criminal complaint against Edward Snowden, who is accused of espionage after leaking documents about a secret National Security Agency surveillance program.”

Snowden verteidigt sich von Moskau aus mit den Worten: “Es ist kein Verbrechen, die Wahrheit zu sagen. Ich bin zuversichtlich, dass die Regierung der Vereinigten Staaten mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft von ihrer schädlichen Haltung abrücken wird.” (Speaking the truth is not a crime. I am confident that with the support of the international community , the government of the United States will abandon this harmful behavior.)

Fakt ist: Snowden hatte Zugang zu Informationen, die als streng geheim eingestuft waren, so zum Beispiel über US-amerikanische Programme zur Überwachung der weltweiten Internet-Kommunikation (PRISM), aber auch über das britische Überwachungsprogramm TEMPORA. Snowden hatte sein geheimdienstliches Wissen zunächst an den britischen THE GUADIAN-Journalisten Glenn Greenwald übermittelt, der dies im Juni 2013 inTeilen veröffentlichte. Andere Publikationen schlossen sich weltweit an – vorneweg die deutschen Medien. (Quellen: stroebel-online/cnn/rai-novisti/ddcedv)

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