Sinn: AKWs nicht abschalten

GiNN-BerlinKontor.—Hans-Werner SINN, Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, hat eindringlich vor der Abschaltung deutscher Atomkraftwerke gewarnt. Die Vorstellung, die Energieversorgung Deutschlands mit Wind- und Sonnenstrom aus heimischen Quellen zu sichern, sei eine Illusion, sagte Professor Sinn in einem Vortrag in der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Mit der Energie-Wende und ihrem Ausstieg aus der Atomkraft und den fossilen Energien stehe man nun „mit ziemlich leeren Händen da.“ Die deutsche Politik sollte umsteuern und ihren nationalen Alleingang aufgeben, so der ifo-Präsident Sinn.

Sinn: „Wir haben ein Klimaproblem: 85 % des Endenergiebedarfs der OECD-Länder und auch der Bundesrepublik Deutschland werden aus fossilen Brennstoffen gewonnen. Davon müssen wir weg.“

Sinn verwies zudem auf die „ unsichere Versorgungssituation“. Dies sei „Gift für die Investitionsplanung der deutschen Industriefirmen“.

Und Sinn weiß: die Förderung der Erneuerbaren habe die Stromrechnung bereits 2013 um € 13 Milliarden erhöht.

Deutschland – so Sinn – werde seinen Kohlendioxidausstoß nicht wie geplant verringern können, wenn es auf Wind- und Sonnenenergie setzt und gleichzeitig seine Atomkraftwerke abschaltet. Das sei aus ökonomischen Gründen nicht möglich.

Mit den erneuerbaren Energien würde die Reduzierung des Kohlendioxidausstoß „nie“ erreicht, denn fossile Energieträger deckten derzeit „85 % unseres Endenergiebedarfs, regenerative kamen 2012 gerade einmal auf 3 %“. (Quelle: cesifo)

 

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