GiNN-BerlinKontor.—-Die Schweizer wollten ihre Luftwaffe modernisieren mit 22 neuen SAAB-GRIPEN-Kampfflugzeugen aus Schweden – Kosten: € 2,6 Mrd. Das Volk aber sagte Nein. Nur 46,6 % stimmten für den Kauf, 53,4 % dagegen.
Auch den Mindestlohn wollen die Schweizer nicht. Die Schweizer Gewerkschaften wollten eine in der Verfassung verankerten Lohnuntergrenze von 22 Franken (€ 18) pro Stunde sowie 4000 Franken im Monat (€ 3300).Dazu der Präsident des Verbandes der Schweizer Unternehmen economiesuisse Heinz KARRER: “Die Schweizerinnen und Schweizer wollen keine Einmischung des Staates bei der Festlegung der Löhne. Sie lehnen mit 76,3 % Nein-Stimmen die Mindestlohn-Initiative der Gewerkschaften deutlich ab. Damit sind gewerkschaftliche Forderungen nach einem staatlichen Lohndiktat endgültig vom Tisch.”
Laut Karrer ist das Resultat des Volksbegehren in der Schweiz auch eine “eindeutige Absage an staatliche Förder- oder Zwangsmassnahmen zum Abschluss von Gesamtarbeitsverträgen. Es ist sinnvoller, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber selbst Lohnverhandlungen führen.” Grundsätzlich sei entscheidend, dass “Arbeitsstellen in der Schweiz erhalten bleiben.” (Quellen: economiesuisse/SGB/ch/NZZ)