Schuldenkrise in Eurozone weitet sich aus

GiNN-BerlinKontor.—Laut Frühjahrskonjunktur-Gutachten der EU-Kommission weitet sich die Schuldenkrise in der Eurozone aus. Danach werden die staatlichen Defizite  in diesem Jahr im Durchschnitt um 0,3 Punkte auf 6,6 % des Bruttoinlandsprodukts zunehmen. Der Schuldenstand werde  2011 auf 88,5 % steigen und sich somit weiter vom Referenzwert 60 % entfernen. Die Neuverschuldung Deutschlands soll dem EU- Gutachten zufolge  von 3,3 auf 5% ansteigen. Das Defizit Griechenlands soll jedoch von derzeit 13,6 % auf 9,3 % sinken. Für Spanien werden 9,8 % angenommen nach 11,2%  zuvor, für das von den Bankenkrise besonders getroffene Irland 11,7 % nach 14,3 % im Vorjahr.

Die EU-Kommission stellt fest:  Europas Wirtschaft erholt sich  nur langsam von der schwersten Rezession ihrer Geschichte. Das Bruttoinlandsprodukt in der Euro-Zone werde in diesem Jahr um 0,9 % und 2011 um 1,5 %  zulegen. Der erwartete Zuwachs in der Europäischen Union mit ihren 27 Mitgliedstaaten liegt kaum höher. Im vergangenen Jahr war das BIP in der Euro-Zone und in der EU um jeweils rund 4 % geschrumpft – das war das stärkste Minus in der Geschichte der Währungsunion.

“Wir müssen dafür sorgen, dass das Wachstum nicht durch Risiken im Zusammenhang mit der Finanzstabilität beeinträchtigt wird”, sagte der EU-Währungskommissar Olli REHM.

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