SCHERING: Währungskurse beeinträchtigen Umsatz und Ergebnis in Q 2

bti-o/Berlin.–Die SCHERING AG, Berlin gibt bekannt, dass der Konzernumsatz im ersten Halbjahr mit 2,338 Mrd.€ um 8 Prozent unter dem Wert der Vorjahresperiode lag, wobei der im zweiten Quartal 2003 gegenüber dem US-Dollar und dem Yen weiter gestiegene Kurs des Euro die Umsatzentwicklung negativ beeinflusste. Kursbereinigt stieg der Umsatz um 3 Prozent. Das Betriebsergebnis lag um 6 Prozent unter dem Halbjahresergebnis des Vorjahrs.

“Angesichts des anhaltenden Erfolges unserer Top-Produkte gehen wir von einem soliden kursbereinigten Umsatzwachstum für das Gesamtjahr aus. Auf Grund des negativen Einflusses der Wechselkurse erwarten wir allerdings, dass unser Ergebnis unter Vorjahresniveau liegen wird. Wir stellen uns auf das negative Währungsumfeld sowie weitere Belastungen durch Kostensenkungsmaßnahmen im Gesundheitswesen in Deutschland ein, indem wir weitere Schritte zur Anpassung unserer Kostenstruktur vornehmen. Dies wird schon im laufenden Jahr an unseren deutschen Standorten zu einem Abbau von rund 300 Stellen führen,” sagte Dr. Hubertus Erlen, Vorsitzender des Vorstands der Schering AG. “Unsere langfristigen strategischen Ziele werden hierdurch nicht beeinflußt. Die Wettbewerbsstärke unserer heutigen Produkte sowie die Einführung vielversprechender neuer Produkte aus unserer umfangreichen Entwicklungspipeline werden dazu beitragen, diese zu erreichen.”

Kursbereinigte Umsatzzuwächse waren insbesondere bei Yasmin® (+120%), Mirena® (+26%) und Magnevist® (+6%) zu verzeichnen. Das Umsatzwachstum von Betaferon® (kursbereinigt +5%) wurde durch Sondereffekte im zweiten Quartal beeinträchtigt. Für das Gesamtjahr wird für Betaferon® ein kursbereinigtes Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich erwartet.
Beim Betriebsergebnis konnten negative Kurseffekte durch Kostenreduzierungen bei den betrieblichen Funktionen sowie durch Gewinne aus Kurssicherungsgeschäften teilweise kompensiert werden. Der Konzerngewinn ging ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten im Vorjahr, insbesondere aus dem Verkauf der Beteiligung an Aventis CropScience, von 279 Mio.€ um 10% auf 250 Mio.€ zurück.

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