Rösler:Wachstumskräfte stärken

GiNN-BerlinKontor.—Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Wachstumskurs mit etwas abgeschwächtem Tempo fort: Um 0,3 % ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2012 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – gegenüber dem Vorquartal gestiegen, teilt das Statis­tische Bundesamt mit. Zum Jahresbeginn 2012 hatte das BIP um + 0,5 % zugelegt.

Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich sowohl vom Konsum als auch vom Außenbeitrag (Exporte abzüglich Importe): Nach vorläufigen Berechnungen sind die Exporte etwas stärker gestiegen als die Importe. Außerdem wurde im Inland sowohl von den privaten als auch von den öffentlichen Haushalten mehr konsumiert als im Vorquartal. Der Rückgang der Investitionen, insbesondere in Ausrüstungen, konnte so kompensiert werden.

Auch im Vergleich zum Vorjahr ist die Wirtschaftsleistung gestiegen: Das preisbereinigte BIP war im zweiten Quartal 2012 um 0,5 % höher als im zweiten Quartal 2011. Der vergleichsweise geringe Zuwachs ist unter anderem dem Kalendereffekt geschuldet: Da es im Berichtsquartal einen Arbeitstag weniger gab als ein Jahr zuvor, wirkte sich der Kalendereffekt negativ auf das BIP-Wachstum aus. Nach Kalender­bereinigung ergibt sich ein entsprechend stärkerer Anstieg des BIP von + 1,0 %.

Die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2012 wurde nach vorläufigen Berechnungen von 41,6 Millionen Erwerbstätigen im Inland erbracht, das waren 514 000 Personen oder 1,3 % mehr als ein Jahr zuvor.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Philipp RÖSLER (FDP) sagte dazu: “Die Entwicklung im zweiten Quartal 2012 liegt innerhalb unserer Erwartungen. Vor dem Hintergrund des schwierigeren europäischen und weltwirtschaftlichen Umfelds bleibt es wichtig, Wachstumsimpulse zu setzen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Wir müssen auch mit Hochdruck daran arbeiten, den Umbau der Energieversorgung möglichst marktkonform auszugestalten, um die Auswirkungen auf die Energiekosten zu begrenzen. Dies ist für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes von zentraler Bedeutung.” (Quellen: Destatis/BMWi)

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