Rollen russische Panzer ?

GiNN-BerlinKontor.—Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar GABRIEL (SPD)  soll auf einer Veranstaltung zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs von 100 Jahre erklärt haben,  Moskau sei offensichtlich bereit, “Panzer über europäische Grenzen rollen zu lassen”.Der “alte Geist der nationalistischen Mächtepolitik” werde durch Putin-Russland “wieder aus der Flasche gelassen.”

Die russische Nachrichtenagentur RAI NOVOSTY meldete aus Moskau., Russlands “Strategische Raketen-Truppen” hätten am 14. April eine Interkontinental-Rakete vom Typ RS-24 Jars getestet. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sei die Rakete in einem “fast 6000 km entfernten Ziel eingeschlagen”. Laut Präsident Wladimir PUTIN verfügen Russlands Streitkräfte über 40 ballistische Interkontinental-Raketen

Die zunächst positive Entwicklung in der Ukraine sei nach dem Sturz von Präsident Viktor JANUKOWITSCH durch eine “militärische Konfrontation, die immer weiter geht” abgelöst worden. Gabriel erklärte: “Plötzlich sind wir von der Beobachterposition in einen lange schwelenden und nun inzwischen brandgefährlichen Konflikt hineingerissen worden , der auch Europa im Zuge von Sanktionen gegen Russland einen Preis abverlangt.” (Quellen: n-tv/dw/dlf)

Die deutsche Regierung hät es für “dringend notwendig”, dass internationale Gespräche mit der Europäischen Union, den USA und Russland stattfinden – jedoch  ”mit Beteiligung der Ukraine”, sagte Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) in Berlin.

Die Bundesregierung werde weiterhin ihre Gesprächsfäden nach Moskau nutzen. Die Kanzlerin machte zudem deutlich: “Die Ukraine hat aus unserer Sicht ein Recht auf einen eigenen Entwicklungsweg – den werden wir einfordern.”

Merkel mahnte gleichzeitig die Regierung in Kiew, die Verfassungsreform im Land voranzutreiben und für eine faire Vorbereitung der Wahl am 25. Mai zu sorgen. An die Adresse der internationalen Gemeinschaft und der EU sagte sie: Diese müssten dafür sorgen, dass die beschlossene Finanzhilfe jetzt auch schnell ausgezahlt werde.

Die Ereignisse in den ukrainischen Städten Donezk und Charkiw verfolgt die Bundesregierung “mit großer Sorge”. Ein Regierungssprecher betonte: “Alle Verantwortlichen sind und bleiben aufgerufen, ihren Beitrag zur Stabilisierung, zur De-Eskalation zu leisten.” (Quelle: bundesregierung.de)

US-Vizepräsident Joe BIDEN wird am 22. April in Kiew erwartet. (Quelle: whitehouse.gov)

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