Rösler ermahnt Barroso

GiNN-BerlinKontor.–-Bundeswirtschaftsminister Philipp RÖSLER (FDP)  hat den Vorschlag des EU-Kommissionspräsident José Manuel BARROSO, den EU-Krisenfonds nochmals “aufzustocken” strikt abgelehnt: Diese Debatte käme zu einer Unzeit. “Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da wurde weitreichende und gute Beschlüsse gefasst.” Diese müssten erst einmal konsequent umgesetzt werden, um die Märkte zu beruhigen”, mahnte Rösler.

Der € 440 Milliarden schwere Krisenfond, mit dem strauchelde Euro-Staaten notfalls finanziell unterstützt werden sollen, müssten über Mittel verfügen, „um Ansteckungsgefahren zu bekämpfen“, hatte der EU-Oberkommissar an die 17 Regierungschefs der EURO-Zone geschrieben.  Barroso habe kurz nach der Abwendung der Griechenland-Pleite damit die Ängste der Anleger vor einem Auseinanderbrechen der EURO-Zone noch geschürt. Zusammen mit den Sorgen um eine mögliche Rezession in den USA führte dies zu einem Kurssturz an den Börsen, der am 05.08. auch Asien erreichte.

Damit sich die Märkte wieder beruhigen, müsse ein “Signal der Stabilität” ausgesendet werden, so der FDP-Parteichef in Berlin. Dazu müssten Euro-Länder mit Schuldenproblemen wie Griechenland ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. „Das ist die Hauptaufgabe“, unterstrich Rösler. (Quelle: liberale.de)

Nach Bekanntwerden der US-Arbeitsmarktdaten entspannten sich zunächt die Märkte.  Auf dem US-Arbeitsmarkt entstanden im Juli rund 117.000 neue Stellen. Die Arbeitslosenquote sank minimal von 9,2 auf 9,1 %. (US Labor Department)

CNN mokierte sich darüber, dass die europäischen Regierungschefs derzeit Ferien machen und fragt: “Where are Europe’s leader?” (CNN)

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