Richard Burt: “Saddam Hussein hätte früher oder später ABC-Waffen eingesetzt”

bti-o/Berlin.–In der ARD-Sendung “SABINE CHRISTIANSEN” (30.03.) erklärte der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, Richard BURT:

“Das wird eine der interessantesten Geschichten werden nach diesem Krieg – ein Krimi sozusagen, dann werden wir mehr erfahren über die militärisch-technische Infrastruktur. Die meisten Waffen, mit denen er arbeitet sind sowjetischer, russischer Herkunft. Waffen, die er im Laufe der Jahre
bekommen und angesammelt hat.

Sehr viel Hightech ist aus Europa gekommen und …ich habe in Besprechungen mit dem deutschen Außenminister Genscher, dem französischen Außenminister und immer wieder mit unserem Außenminister gehört, wie Amerikaner sagten, wir sind sehr beunruhigt angesichts der Technologie, die ihr in den Irak schafft.

Ihr habt Firmen in Europa und auch woanders, die jede Menge Geld verdient haben damit, dass sie Saddam Hussein die Möglichkeit geschaffen haben, sich diese irrsinnigen
Arsenale aufzubauen.

Aber ich glaube sehr wohl, dass Saddam Husseins regionaler Ehrgeiz über früher oder später – über kurz oder lang – dazu geführt hätte, dass er seine militärischen Möglichkeiten eingesetzt hätte.

Er hatte Chemiewaffen, er hatte biologische Waffen in der Vergangenheit und man kann auch nicht darüber streiten, dass er versucht hat, sich die Atomwaffe zu verschaffen.

Meiner Ansicht nach ist aber eines klar, ihm die Möglichkeit zu geben, mit seinen Waffenprogrammen fortzufahren, in so einer instabilen volativen
Region, in der der Terrorismus lebt, das wäre ein gefährliches Verhalten gewesen seitens der Amerikaner und seitens der Europäer”.

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