GiNN-BerlinKontor.—-4,5 Billonen EURO haben die Deutschen auf ihren Sparbüchern. Der Reichtum der privaten Haushalte stieg im Vorjahr um € 225 Milliarden, so die Deutsche Bundesbank. Damit hat sich das durchschnittliche Geldvermögen je Haushalt seit 1991/92 von rund € 60. 000 auf € 115. 000 fast verdoppelt. Rechnet man Immobilien und Sachwerte hinzu, verfügte jeder Haushalt statistisch gesehen über ein Vermögen von € 240.000. Nach Abzug der Schulden bleibt laut Statistik ein Reinvermögen von € 200.000 Euro je deutscher Haushalt.
Die Deutschen vermehrten ihre Vermögen vor allem durch Sparen. Ca 3/5 der Ersparnisse wurde bei Banken angelegt. Die steigenden Zinsen im Euro-Raum sorgten für höhere Verzinsung von Sparguthaben und die gute Entwicklung am Aktienmarkt warf mehr Rendite für Aktionäre ab. 2/5 des Zuwachses ging auf Bewertungsgewinne bei Aktien- und Fondsanlagen zurück.
Nach der langjährigen Konsumzurückhaltung und im Vorfeld der Mehrwertsteuererhöhung Anfang 2007 kauften die Bürger im vergangenen Jahr vermehrt Autos und Kühlschränke. Gleichzeitig investierten sie mehr in Immobilien.
Laut Bundesbank ist die Verschuldung der deutschen Haushalte seit den letzten drei Jahren leicht gesunken: jetzt € 1,56 Billionen.