Rechtsextremismus aus unserer Gesellschaft verbannen

GiNN-BerlinKontor.—-“Nur wenn wir uns alle zusammen aktiv für unsere Demokratie und für Toleranz stark machen, können wir den Rechtsextremismus aus unserer Gesellschaft verbannen”", sagte Bundesinnenminister Hans-Peter FRIEDRICH (CSU)  nach einem “Spitzentreffen gegen Rechtsextremismus” in Berlin, zu dem er vor dem Hintergrund der Erkenntnisse im Zusammenhang mit der rechtsextremistischen Mordserie gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Kristina SCHRÖDER (CDU) geladen hatte. Der Zuwachs des neonazistischen Spektrums und die steigende Gewaltbereitschaft innerhalb der Neonazi-Szene. gebe Anlaß zur Sorge.

Bund und Länder seien verpflichtet, den Kommunen beim Kampf gegen Rechtsextremismus jede Hilfe, Unterstützung und Ermutigung zu geben, die denkbar ist, unterstrich der Minister. Mit Vertretern gesellschaftlicher Organisationen sowie der Kirchen und Religionsgemeinschaften wollten die beiden Minister  “ein entschlossenes Zeichen gegen Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft setzen”.

Bundesfamilienministerin .Kristina Schröder betonte, bei der “Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus” gehe es vor allem darum, wichtige Personen im Umfeld von Jugendlichen, die drohen in den Rechtsextremismus abzugleiten, zu stärken. “Wir haben inzwischen viel Wissen und Kompetenz im Kampf gegen Rechtsextremismus erworben. Das wollen wir für andere nutzbar machen, indem wir es bündeln. Wir planen dazu ein bundesweites Informations- und Kompetenzzentrum”, sagte Schröder. Ihr Ministerium stelle zur  “Prävention gegen Rechtsextremismus” jährlich € 24 Millionen zur Verfügung. (Quelle: BMI/bpa-cvd)

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