Putins Rede empört Julia T.

GiNN-BerlinKontor.––Die Rede des rusischen Präsidenten Wladimir W. PUTIN nach der Annexion der Krim/Ukraine hat die frühere ukrainische Regierungschefin Julia TIMOSCHENKO (53) als “faschistische Propaganda” und “ganz große Lüge” bezeichnet. Die Rede sei eine “Kampfansage an die ganze Welt”, sagte sie der BILD-Zeitung (19.03.). Seit 1938 habe Europa keine solche Rede mehr gehört. Putins Botschaft sei: “Ich schere mich einen Dreck um euch.“. Wenn die Welt weiter schweige, werde “sie nach Putins Pfeife tanzen müssen.”

Die Behauptung Putins am Maidan in Kiew hätten “schwer bewaffnete Kommandos, Nazis und Antisemiten gekämpft” zeige dass ” dieser Mann psychische Probleme” habe. Die “Kommandos‘” vom Maidan – so Timoschenko –  seien 20-jährige Studenten gewesen, “die vor Scharfschützen hinter Kartenhaus-ähnlichen Spielzeug-Schilden in Deckung gingen. Scharfschützen, die Putin geschickt und kommandiert hat.”

Das Putin-Regime werde “zu einer beherrschenden Vormacht in Europa werden”, mahnte Timoschenko, die von von Januar bis September 2005 und von Dezember 2007 bis März 2010  Ministerpräsidentin der Ukraine war und von Putins “Reichsverweser”  - so die Oppostion – Wiktor JUTSCHENKO  wegen “Amtsmissbrauchs” und  ”Veruntreuung von Staatsgeldern” ins Gefängnis gesperrt wurde, aus dem sie als Folge der Maidan-Revolution am 22.02.2014 entlassen wurde. Tymoschenko hatte ihre Verurteilung damals als  Versuch der Janukowytsch-Regierung bezeichnet,, die Opposition in der Ukraine zu enthaupten“.

Es gehe heute nicht mehr um die Ukraine, die Krise habe sich bereits ” global ausgeweitet”, sagte Timoschenko der BILD. Putin versuche, “das Sicherheitssystem der Welt, wie es nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde, zu entwurzeln und die Weltordnung in Chaos zu verwandeln”, so Timoschenko.

Julia Timoschenko rief ihr Volk zum massiven Widerstand auf: “Wir werden nicht zulassen, dass irgendjemand unser Land angreift. Wir werden uns verteidigen. Wir sind gezwungen, dem Aggressor Eins gegen Eins gegenüber zu stehen. Wir sehen keinen anderen Weg.” (Quelle: BILD)

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