Putin: “Staatsstreich”

GiNN-BerlinKontor.–Nachdem Russlands Präsident Wladimir W. PUTIN  am 04.3. vor 16 “handpicked” russischen Journalisten behauptet hat, der Ex-Staatschef der Ukraine, Viktor JANUKOWKITSCH sei  ”nach wie vor im Amt”,  drohte der Kremlchef erneut mit militärischen Maßnahmen, wenn es gelte, “Personen zu schützen”. Derzeit sei jedoch “kein Krieg gegen das Brudervolk Ukraine” vorgesehen, so Putin. Gleichzeitig attestierte der Russen-Führer dem von Freiheitskämpfern gestürzten Janukowitsch “keine politische Zukunft” mehr.

Putin ezählte sichtlich amüsiert, bei den in der Krim herumschwadronierenden Militärs in Kampfanzügen – ohne Nationenhinweis und ohne Rangabzeichen- handele es sich um “einheimische Selbstverteidigungskräfte”, die ihre russischen Landleute schützen wollten. Solche Uniformen – so Putin allen Ernstes – könne man doch an jeder Sraßenecke ungehindert kaufen.

Putin nannte die Verjagung der moskau-hörigen Regierung in Kiew einen “verfassungswidrigen Umsturz”. Die neue Übergangsregierung wolle und werde er auf keinen Fall anerkennen, da es sich um “Faschisten” handele.

n.tv notierte dazu: “Was Putins Weltbild von dem der westlichen Staaten unterscheidet, ist sein radikaler Nationalismus. Beim Nationalismus geht es nicht darum, das eigene Land zu glorifizieren. Es geht darum, andere Länder als Feinde zu identifizieren. Je schwächer das Selbstbewusstsein eines Landes, umso mehr Feinde braucht es. Möglicherweise entspringt Putins Nationalismus keiner Überzeugung, sondern ist aus der Not geboren. Nach den überraschend heftigen Protesten gegen die Fälschung der Parlamentswahl im Dezember 2011 hat Putin seine antiwestliche Propaganda deutlich verschärft. Seine Wiederwahl ins Präsidentenamt 2012 feierte er als Sieg über die Einflussnahme ausländischer Mächte.” (Quelle: phoenix/n-tv)

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