Putin rüstet gegen NATO

GiNN-BerlinKontor.—Russlands Präsident Wladimir PUTIN hat vor der Duma in Moskau erklärt, er werde als Antwort auf das “aggressive Verhalten der NATO in der Nähe der Grenze die russische Kampfbereitschaft ausbauen.” Man habe bereits „Gegenmaßnahmen” ergriffen und werde weitere ergreifen. So sollen Zehntausende Soldaten im Süden und Westen Russlands stationieret werden – auch nahe der Grenzen zur Ukraine.

Putin verwies auf die angeblich “verstärkte, aggressive Rhetorik der NATO und auf ihre aggressiven Handlungen in der Nähe unserer Grenzen”. Dies verpflichte Russland, “der Stärkung der Kampfbereitschaft Russlands besondere Aufmerksamkeit zu schenken.”

Der Pressesprecher Putins sagte zu der zusätzlichen Aufstellung von Kampfverbänden in Moskau, es sei “Russlands souveränes Recht, sein Militär über das ganze Territorium des Landes frei zu bewegen.” Diese Bewegungen würden die Nachbarstaaten der Russischen Föderation “nicht gefährden”.

Das russische Verteidigungsministerium hatte am 17.06. angekündigt, die nach Ende des Zweiten Weltkrieges aufgelöste russische 150. motorisierte Schützendivision werde wieder aufgestellt, meldete SputnikNews. Die Division soll im Gebiet Rostow “Übungen” durchführen.

Russland will zudem einen modernisierten „Flugzeugträger-Killer” der russischen Kriegsmarine vorstellen.Dieser Überschall-Seezielflugkörper “Granit” sei eine “Fire-and-Forget-Waffe”.

Zu den “tötlichsten Kriegswaffen” gehöre auch das russische U-Boot “Noworossijsk” der Klasse “Warschawjanka”. Dieses U-Boot sei “dank der Tarnkappentechnik im Tauchgang praktisch nicht zu entdecken.” (Quelle: sputniknews.de)

Bundeskanzlerin Angela MERKEL verwies in Berlin auf die beiden Säulen des NATO-Bündnisses: Verteidigungsbereitschaft beziehungsweise Abschreckung und Dialog. Beide Säulen seien wichtig. “Deshalb habe sich Deutschland immer dafür eingesetzt, dass “der Dialog mit Russland auch geführt wird.”

Beide Säulen seien Bestandteil der aktuellen Nato Politik “und beide Säulen werden von der deutschen Bundesregierung gemeinsam vertreten”, machte Merkel deutlich. Zugleich  bestehe “die Notwendigkeit, den östlichen Teil der NATO zu stärken.”

Zum Manöver im Baltikum – auch mit deutscher Beteiligung – , sagte die Bundeskanzlerin: “Wir müssen natürlich auch  immer wieder erproben, wie gut unsere Fähigkeiten sind. Das gehört für ein Militärbündnis einfach dazu.” (Quelle: bundesregierung.de)

 

 

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