Putin nicht nach Auschwitz

GiNN-BerlinKontor.—Russlands Präsident Wladimir W. PUTIN wird  n i c h t  am 70. Jahrestag der Befreiung des NS-Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee am 27.01. in Polen teilnehmen. Der Kreml erklärte dazu, Putin habe keine Einladung erhalten. Er messe jedoch allen dem Zweiten Weltkrieg gewidmeten Gedenkveranstaltungen große Bedeutung bei, so Putins Pressesprecher Dmitri PESKOW.

Ein Sprecher des staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau teilte mit, das Museum habe als Organisator der Veranstaltung die Mitgliedsstaaten der EU und die Mitglieder der Auschwitz-Stiftung, zu denen auch Russland gehört, über die Gedenkfeier informiert. (Quelle: auschwitz.org)

Das Konzentrationslager Auschwitz war im Jahr 1940 im Süden Polens von dem Hitler-Regime eingerichtet. worden.  In den Jahren des Krieges sollen dort Millionen Menschen von den Nazis getötet worden sein: Juden, sowjetische Kriegsgefangene, Zigeuner, Polen und Angehörige anderer Nationalitäten.

Putin, der den Anschlag auf das französische Magazin Charlie Hebdo in einem Telefonat mit Frankreichs Präsident seinem François Hollande als barbarischen Akt verurteilt hatte, nahm auch nicht an dem Trauermarsch am 11.01. in Paris teil.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Duma, Alexej PUSCHKOW, erklärte in Moskau, die “Tragödie in Paris” zeige, dass nicht Russland die Sicherheit Europas bedrohe. Die wirkliche Bedrohung komme “von den Adepten des Terrors”, so zitiert die russische Website sputniknews.com.

 

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