Putin an Krieg nicht interessiert

GiNN-BerlinKontor.—Russlands Präsident Wladimir W. PUTIN will angeblich keinen Krieg mit der Ukraine. Die Kampfhandlungen in der Ost-Ukraine ignorierend sagte Putin im russischen Staats-TV, “niemand in Europa brauche einen bewaffneten Konflikt”. Putin räumte ein, das in seinemn Beziehungen zu den Regierungschefs in Frankreich un in Deutschland ein “gewisses “Mißtrauen herrsche”. Aber “absolutes Vertrauen” – so der Kremlchef – werde man nicht in jeder Familie finden und “auf der internationalen Ebene ist dies noch schwieriger.”

Putin meint jedoch, dass man “einander im Großen und Ganzem vertraut, obgleich gewisses Misstrauen weiter besteht.” Seine “Partner” glaubten jedoch an seine “Aufrichtigkeit”, weiß Putin.

Zur Regierung in Kiew sagte der russische Präsident in einem Interview für die “Gesamtrussische Fernseh- und Rundfunkgesellschaft ” (VGTRK), er werde mit dem “ukrainischen Amtskollegen weiter in Kontakt bleiben”. Putin wies jedoch Behauptungen zurück, auch Mitarbeiter der Putin-Administration hätten an den tragischen Ereignissen vor einem Jahr auf dem Maidan in Kiew teilgenommen. Dies wies Putin als “absoluten Unsinn” und als “verwunderlich” zurück. (Quellen: Sputnik news/RT)

Bundesaußenminister Frank-Walter STEINMEIER erklärte, in der Russland-Ukraine-Krise sei viel Vertrauen verloren gegangen. “Verhandlungen bei verlorenem Vertrauen sind schwer, langwierig und sehen nicht schön aus.” Letztlich bleibe aber trotz aller Schwierigkeiten die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen das Ziel.

Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, der Ukraine und Russlands konferieren erneut am 23.02. in Paris, “um das Mögliche dafür zu tun, dass die Minsker Vereinbarungen (über eine Waffenruhe in der Ost-Ukraine) umgesetzt werden, so Steinmeier.

Große Sorgen bereitet Steinmeier das Verhalten der pro-russischen Separatisten: “Es kommt jetzt darauf an, dass die Separatisten ihre militärischen Aktivitäten einstellen”, sagte der deutsche Außenminister im BILD-Interview. “Es ist die Aufgabe Moskaus, hier auf die Separatisten weiter Druck auszuüben. Das habe ich meinem russischen Kollegen auch in den vielen Telefonaten der letzten Tage gesagt.” (Quelle: BILD)

Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, ” Minsk” sei so lange nicht gescheitert, wie die Konfliktparteien an Minsk festhalten und bekennen, dass sie an der Umsetzung arbeiten wollen.” Die letzten Tage hätten gezeigt, wie schwer das sei und “wie schwierig die Lage vor Ort ist.” Man habe immer noch kein vollständiges Bild von der Lage dort in den umkämpften Gebieten. Problematisch sei die Lage nach wie vor in Debalzewe, und bei Mariupol sowie am Flughafen Donezk, in Horlivka und Pervomaisk.(Quelle: auswaertiges-amt.de)

THE HUFFINGTON POST notierte: “ In Russland bahnt sich eine wirtschaftliche Katastrophe an, ausgelöst von den Sanktionen des Westens und rapide sinkenden Ölpreisen. Putin mag daher damit rechnen, dass die Bedrohung eines potentiellen Kriegs dabei helfen könne, sein autokratisches Regime zu rechtfertigen. Mit der wachsenden Rezession ist die russische Öffentlichkeit gezwungen, einen hohen Preis für die Annexion der Krim zu bezahlen. Putin scheint auf die Sanktionen zu setzen, um es zur patriotischen Pflicht zu machen, zu ihm zu halten.”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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