“Protestwähler” stützen AfD

GiNN-BerlinKontor…. Brandenburg und Thüringen haben am 14.September neue Parlamente gewählt. Die Wahlbeteilgung lag in Brandenburg ledigich bei 48 %, im Freistaat Thüringen machten 52.7 % von ihrem Wahlrecht Gerbrauch. In beiden Ländern gelang der Partei “Alternative für Deutschland” (AfD)  zweistellige Wahlerfolge: in Brandenburg wählten 10,4 % die AfD, in Thüringen sogar 12 ,2 %. Die Thüringer wählten zu 28,2 % DIE LINKE, die Brandenburger zu nur noch 18,6 % (im Vergleich zu 2009 -8, 6 %).  Im Erfurter Landtag gibt es derzeit ein Patt:CDU-SPD kämen suf 46 Sitze und so auch das Linksbündnis LINKE-SPD-GRÜNE.

Zum Wahlausgang:

Thüringen 2014

33,5%

CDU

28,2%

Linke

12,4%

SPD

10,6%

AfD

5,7%

Grüne

3,6%

NPD

2,5%

FDP

3,5%

Sonstige

Sitzverteilung
Gesamtsitze: 91

34

CDU

28

Linke

12

SPD

11

AfD

6

Grüne

Brandenburg 2014

31,9%

SPD

23,0%

CDU

18,6%

Linke

12,2%

AfD

6,2%

Grüne

2,7%

BVB/FW

2,2%

NPD

1,5%

FDP

1,7%

Sonstige

Sitzverteilung
Gesamtsitze: 88

30

SPD

21

CDU

17

Linke

11

AfD

6

Grüne

3

BVB/FW

Gewinne und Verluste

-1,1%

SPD

3,2%

CDU

-8,6%

Linke

12,2%

AfD

0,5%

Grüne

1%

BVB/FW

-0,4%

NPD

-5,7%

FDP

-1,1%

Sonstige

.SPD-Chef, Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie,Sigmar GABRIEL; sagte zum AfD-Durchbruch: “”Wir müssen uns härter und offensiver mit der AfD und ihrem Programm auseinandersetzen.”

Für die CDU sagte der Parteisekretär Peter TAUBER: “Die AfD ist eine Herausforderung für alle Parteien.”

CSU-Chef und Bayerns Ministerpräsident Horst SEEHOFER sagte in München, der “beste Schutz gegen die AfD” sei  eine gute eigene Politik”. Seehofer rechnet mit einer “langfristigen Auseinandersetzung mit der “Alternative für Deutschland”.  Es gebe jedoch keine Veranlassung, “sich von der AfD treiben zu lassen.

Der AfD-Vorsitzende Bernd LUCKE wies in der Wahlnacht energisch den Vorwurf zurück, für die “Alternative für Deutschland” hätten vornehmlich “Protestwähle” votiert. Die AfD hätte Zulauf aus allen Parteien - auch aus dem Lager der bisherigen Nicht-Wähler – die größte “politische Partei” in Deutschland.

Hugo MÜLLER-VOGG notierte: “Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die AfD ist auf bestem Weg, sich als neue rechtspopulistische Kraft zu etablieren. Dass sie auch viele ehemalige Linke-Wähler für sich gewinnen kann, ist kein Gegenbeweis. Zwischen PDS/Linke und NPD bzw. DVU gab und gibt es einen regen Wähleraustausch. Der klassische Protestwähler unterscheidet nicht zwischen rechts- und links außen – er will es „denen da oben“ einfach zeigen.”(Quellen: Landeswahlleiter/ard/SPD.de/CDU.de/CSU.de/theeuropean.com)

 

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