Peres: Iran Gefahr für gesamte Menschheit

GiNN-BerlinKontor.–-Israels Staatspräsident Shimon PERES hat zum 63. Jahrestag der Knesseth erklärt:  „Der Iran ist nicht nur eine Bedrohung für Israel – er ist eine echte Gefahr für die gesamte Menschheit.” Die Welt sollte ihre Lehren aus den Grausamkeiten ziehen, die die Nazis begangen haben. Glücklicherweise existiere heute ein starker jüdischer Staat. “Wir werden die Verbrechen der Vergangenheit niemals vergessen, damit sie sich nicht wiederholen. Ich unterstütze die amerikanische und die europäische Position und bin der Ansicht, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.“
Peres wandte sich auch direkt an die iranische Bevölkerung und sagte: „Wir sind nicht von Geburt an Feinde, und wir müssen nicht als Feinde leben. Lasst nicht zu, dass Feindseligkeit und Hass einen dunklen Schatten auf euer Erbe werfen. Ihr seid ein gefühlvolles, sensibles Volk, das sich nach Freundschaft und Frieden sehnt, nicht nach Konflikten und Krieg.“

Zum Friedensprozess sagte Peres: „Wir müssen uns fragen: In was für einem Staat wollen wir leben? In einem jüdischen Staat mit sicheren und anerkannten Grenzen, an der Seite eines unabhängigen, demilitarisierten palästinensischen Staates? Oder in einem Land ohne Grenzen, das sich zu einem bi-nationalen Staat entwickelt? Die Lösung der ‘Zwei Staaten für zwei Völker’ kann nur durch eine Wiederaufnahme der Verhandlungen implementiert werden.  Es ist nun an den Palästinensern, sich zwischen der Terrororganisation Hamas und der Fatah, die zum Dialog bereit ist, zu entscheiden. Wir sehnen uns nach Frieden, nach einem historischen Kompromiss”, so Israels Staatspräsident Peres.

Ministerpräsident Benjamin NETANYAHU  nannte die israelische Demokratie  “blühend und frei“. Es gebe aber auch Stimmen, die behaupteten, Israels Demokratie sei bedroht. Das sehe er anders: “Die Tatsache, dass man hier alles aussprechen, alles diskutieren kann, ist ein Beispiel für Israels Stärke. Und wenn wir uns hier einmal umschauen, haben wir definitiv gute Gründe, stolz zu sein.“  (Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin – 09.02.)

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