Peer Steinbrück will…

GiNN-BerlinKontor.—Peer STEINBRÜCK, Kanzlerkandidat der SPD und der Grünen, will im Bundestagswahlkampf das  ”nachweislich schlechte Regierungshandwerk angreifen”, aber “nicht randalierend” und  ”nicht anrempelnd.”  Die Sozialdemokraten würden deutlich machen, dass “wir eine andere Gesellschaftspolitik wollen. Wir nehmen uns der konkreten Probleme der Menschen an: hohe Energiepreise und Mieten, schlecht bezahlte Arbeit, ungleiche Löhne für Männer und Frauen, Alterssicherung und Bildung.”

Steinbrück kritisiert, dass “einige konservative Fußtruppen in den Medien mobil machen, die mit mir plötzlich den nackten Sozialismus aufziehen sehen.” Dies aber sei “durchsichtig” und “auf die käme es am Ende nicht an”, sagte der Kanzlerkandidat der PASSAUER NEUEN PRESE.

Für die SPD – so Steinbrück – gehe es darum, “die Regierung nicht halb, sondern ganz abzulösen”. Er setze “eindeutig auf Rot-Grün. Er müsse als Spitzenkandidat der SPD “eine klare Peilung vorgeben statt zu lavieren”. Für eine andere Konstellation stehe er nicht zur Verfügung. In einer rot-grünen Koalition würden “gleichberechtigte Partner” sitzen, die SPD aber werde “ihr größeres Gewicht einbringen, ohne dass das als anmaßend angesehen wird”, kündigte Steinbrück an.

Im Wahlkampf wolle er  ”viele erreichen, die früher SPD gewählt haben und jetzt im Wartesaal sind”, so Steinbrück. “Ich möchte ein aufgeklärtes Bürgertum für die SPD gewinnen, das Sinn für Maß und Mitte hat und für mehr WIR als ICH steht. Ich hoffe auf die junge Generation, aber auch auf Frauen, die erkennen, dass das modernere Frauenbild bei der SPD zu finden ist.

In der Außen- und Sicherheitspolitik würde Steinbrück als Kanzler – “mit Frank-Walter Steinmeier an meiner Seite” – neue Akzente setzten, so “ganz klar bei Rüstungsexporten”, unterstruch Steinbrück im PNP-Interveiw. Es sei “skandalös und hoch gefährlich”, dass Deutschland zum drittgrößten Waffenexporteur geworden sei. Eine rot-grüne Regierung unter seiner Führung würde “den Hebel bei Waffenexporten umlegen.”

(Hinweis: Laut Deutsche Friedensgesellschaft arbeiten 80 000 Menschen in der deutschen Rüstungsindustrie:)

Auf die Frage, ob er – Steinbrück – den russischen Präsident Wladimir PUTIN wie Ex-Kanzler Gerhard SCHRÖDER ” als “lupenreinen Demokraten “bezeichnen würde, antwortete der SPD-Kanzlerkandidat: “Das hätte ich nicht.”Es mache jedoch auch keinen Sinn, “von einer hohen moralischen Warte aus zu unterschätzen, dass eine gute Partnerschaft mit Russland sehr erstrebenswert ist. ” (Quelle: PNP/spd.de/dfg-vk.de)

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