Paneuropäische Staatsverschuldung

GiNN-BerlinKontor.–Nach den so genannten Maastricht-Kriterien für die EURO-Währungsunion sollte  die Gesamt­verschuldung 60% des BIP nicht übersteigen. Die Finanz­krise führte allein in den Jahren 2008 bis 2010 jedoch zu einem rasanten Anstieg der “paneuropäischen” Staats­verschul­dung. Am höchsten verschuldet sind Griechenland, Italien, Belgien, Irland und Portugal. Die EU-Staaten Griechen­land, Irland und Portugal wären zahlungs­unfähig geworden, wenn sie nicht durch Darlehen der anderen EU-Staaten “gerettet” worden wären. Auch in Deutschland stieg die Staats­verschuldung um fast 10%.  Auch wir gehören zu den am höchsten ver­schul­deten Länder Europas (83 % des BIP).

Zum Vergleich.
Bulgarien     16,2%
Tschechien   38,5%
Dänemark    43,6%
Deutschland 83,2%
Estland          6,6%
Irland           96,2%
Griechenland 142,8%
Spanien          60,1%
Frankreich       81,7%
Italien            119 %
Zypern             60,8%
Lettland            44,7%
Litauen             38,2%
Luxemburg       18,4%
Ungarn             80,2%
Malta                68,0%
Nieder­lande      62,7%
Österreich        72,3%
Polen               55,0%
Portugal           93,0%
Rumänien        30,8%
Slowenien        38,0%
Slowakei          41,0%
Finnland          48,4%
Schweden        39,8%
Großbritannien 80%.

Nach der amerikanischen Verfassung hat nur der US-Kongress das Recht, Schulden für den Staat aufzu­nehmen. Bis 1917 wurde deshalb jede einzelne Anleihe vom US-Kongress bewil­ligt. Dann wurde ein “General­voll­macht” eingeführt: Die Regierung kann Schulden nur noch bis zu einer per Gesetz fest­gelegten Grenze machen. Diese wurde seitdem jedo0ch über 100 Mal hoch­gesetzt und liegt jetzt bei US-$ 14,3 Billionen – das entspricht ungefähr 100% des ameri­kanischen Brutto­inlands­produkts (BIP). (Quelle: staatsverschuldung.com)

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