Pakistan behindert NATO-Nachschub

GiNN-BerlinKontor.—Pakistan hat mehrere für die NATO-Streitkräfte in Afghanistan wichtige Nachschub-Strassen geschlossen, berichtet The New York Times (30.09.): “Pakistan Halts NATO Route to Afghanistan in Response to Attack”. Wie es heißt,  hatten Kampfhubschrauber der Koalitionsstreitkräfte in der Grenzregion zu Afghanistan drei pakistanische Grenzsoldaten getötet.  Daraufhin blockierten pakistanische Soldaten den Grenzübergang. Lastwagen und Tankwagen der internationalen Truppen durften den Grenzposten in der nordwestpakistanischen Region Khyber  und am Grenzposten  Torkham nicht mehr passieren.  ISAF bestätigte, dass ein Luftangriff  gegen Aufständische geführt wurde, die sich jedoch auf afghanischer Seite der Grenze befunden hätten. Dies werde von der NATO untersucht.

Am 26.09. war der Al-Qaida-Führer in Pakistan und Afghanistan Al-Misri – ein Ägypter -  bei einen Luftangriff  ums Leben gekommen, bestätigte ein Sprecher der pakistanischen Sicherheitskräfte. El-Misri hatte den zuvor getöteten Landsmann Mustafa Abu el Dschasid abgelöst. Dieser war ein Schwager von Osama bin Laden und galt als Finanzchef und Mitgründer des Terrornetzwerks Al Quida in Afghanistan und Pakistan.

Die Blockade des NATO-Nachschubwege verschärft die neuerlichen Spannungen zwischen Pakistan und den USA. Der  US-Regierung waren aus Geheimdienstkreisen in Pakistan angeblich Informationen  zugegangen, nach denen die  radikalislamische Gruppe Tehreek-e-Taliban  Ausländer, die sich an den Hilfseinsätzen gegen die Flut in Pakistan beteiligen, angreifen wollten. Die US-Regierung richtete eine klare Warnung an die pakistanische Regierung, für Schutz dieser Helfer zu sorgen.  Der pakistanische Innenminister Rehman MALIK  erklärte in Islamabad, nach den NATO-Drohnen-Attacken auf  Gebiete in Pakistan, müsse jetzt geklärt werden  “ob wir Feinde oder Allierte sind”. Pakistan gilt als Taliban-Versteck oder “Hauptquartier”  der Aufständischen.  Der Chef der US-Central Intelligence Agency (CIA) , Leon PANETTA, soll sich während des Angriffs in Islamabad  zu Gesprächen auch mit Pakistans Generalstabschef  Ashfaq Parvez Kayani aufgehalten haben.

Die Islamische Republik Pakistan hat gemeiname Grenzen mit Indien, Afghanistan, Iran, und China.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>