Optimistische Verbraucherstimmung

GiNN-BerlinKontor.—Die Verbraucherstimmung  in Deutschland ist in den letzten drei Montane stark angestiegen. Wie die Gesellschaft für Konsulmforschung (GfK) mitteilt,  hat sich die Anschaffungsneigung deutlich verbessert und die Einkommenserwartung nachhaltig verbessert.  Der Gesamtindikator prognostiziert  “nach revidiert 4,3 Punkten im September für Oktober einen Wert von 4,9″.  Diese optimistische Stimmung – so die GfK – ist die Folge des konjunkturellen Aufschwung mit sinkenden Arbeitslosenzahlen sowie des moderates Preisklimas.. Die Verbraucher gingen derzeit davon aus, dass sich die konjunkturelle Belebung auch in den kommenden Monaten fortsetzen wird.  Der Indikator legte im September mit einem Plus von 6,9 Punkten erneut spürbar zu. Damit gewann er innerhalb der letzten drei Monate knapp 50 Zähler hinzu und erreicht mit 53,5 Punkten den höchsten Stand seit rund drei Jahren.

Die GfK stellt fest: “Die Bundesbürger sehen die deutsche Wirtschaft auch weiterhin klar auf Erholungskurs. Zwar soll sich das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal 2010 nach Angaben der Wirtschaftsexperten nicht mehr ganz so dynamisch entwickeln wie zwischen April und Juni. Der Trend bleibt jedoch aufwärts gerichtet. Das aus Sicht der Verbraucher entscheidende Kriterium für die gute Stimmung ist die überaus positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen nähert sich der Drei-Millionen-Marke und dürfte diese im weiteren Verlauf dieses Jahres sogar noch unterschreiten. Zudem wurde die Kurzarbeit in den letzten Monaten deutlich abgebaut.”

Die Einkommenserwartung nahm laut GfK  im September um 9,2 Zähler zu und weist nun 45,2 Punkte auf. Ein höherer Wert wurde zuletzt im März 2001 gemessen.

Weiter heisst es, in der Wahrnehmung vieler Beschäftigter erhöhe zudem die Möglichkeit von Tariferhöhungen.  Die verbesserte Einkommenssituation zeige sich bereits in den Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis), nach denen die Bruttomonatsverdienste im zweiten Quartal 2010 nach Abzug der Lebenshaltungskosten um 2,3 % zugenommen haben. Überdies stütze die niedrige Inflationsrate von derzeit etwa 1 %  die Kaufkraft der Verbraucher.

Die Ergebnisse finden sich in der Studie “GfK-Konsumklima MAXX” und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.  Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben.

Die GfK ist in den drei Geschäftsfeldern Custom Research, Retail and Technology sowie Media aktiv. Seit 1999 ist die GfK Aktiengesellschaft an der Börse vertreten. Sie stellt eine Holding für 120 Tochterunternehmen dar – darunter auch Media Control – und unterhält Beteiligungen in über 100 Ländern.

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