OPEL soll “selbstständige Geschäftseinheit” in Europa werden

GiNN-BerlinKontor.–EIL–EIL–EIL.—Der US-Autobauer-Konzern General Motors (GM) hat sich schriftlich damit einverstanden erklärt,  dass sich die europäische Tochter OPEL erstmals seit 80 Jahren als eigenständige Geschäftseinheit  “abkoppeln” darf.  Die Opel-Führung  ist jedoch überzeugt,  dass es für eine Unternehmenseinheit von der Größe einer Frma wie Opel-Europa wichtig sei, “Teil eines großen Konzernverbundes” zu bleiben.  Nur so habe man  Zugang zu der modernen Technologie, die man heute global entwickeln und nutzen müsse, sagte der Aufsichtsratvorsitzender der Opel Europa Carl-Peter FORSTER.  Als Beispiele nannte er Hybrit- oder Elektroantriebe sowie alle neuen Antriebsaggregate.  Folglich sei es richtig, dass  “Opel in Europa Teil des General Motors-Verbundes” bleibt.

Der Aufsichtsratvorsitzende der Opel-Europa kündigte ein  “Zukunftskonzept” an, das am 02. März der Bundesregierung vorgelegt werden soll.  Danach soll die Adam Opel AG   künftig  “das Geschäft in Europa in Form einer selbstständigen  Geschäftseinheit zu führen”.  Auch die Firmen Saab und Vauxhall gehören zum GM-Europageschäft . GM hat sich angeblich  bereit erklärt,  Anteile an Opel zu verkaufen”, so der Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus FRANZ.  Forster betonte,  dass  “alle Aktivitäten unter Opel unter der Adam OPEL-Firma hier in Deutschland zusammengefasst werden und damit eine rechtlich abgegrenzte, zumindest teils selbstständigte Geschäftseinheit bilden” (corporate governance).

Die neue Opel-Geschäftseinheit in Europa hat laut Forster  “für die nächsten anderthalb bis zwei Jahre einen Kapital- und Finanzbedarf,  der einerseits- so ist der jetzige Plan  – von der Mutter GM bereitgestellt wird – insbesondere in Form von Sacheinlagen, z.B. auch alle technologischen Rechte und Patente”.   Man trete aber auch an die Bundesregierung heran, weil  “wir einen Finanzbedarf von € 3,3 Milliarden haben, den wir mit Unterstützung der öffentlichen Hand abdecken müssen”, so Forster.

Der Opel-AR glaubt, dass man so das Unternehmen in eine  “ausgesprochen profitabele Zukunft”  führen kann.  Mit der Arbeitnehmerschaft verhandele Opel darüber, wie Werkschliessungen und  betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden können.   Man müsse hier jedoch Einsparungen in Höhe von kanpp  € 1 Milliarde erreichen – vermutlich auch durch Lohn- und Gehaltverzichte sowie durch freiwillige Abfindungsmaßnahmen.  Nur so könne man  “das Zukunfskonzept für Opel miteinander untermauern”,  sagte Forster nach einer Sitzung des Opel-Kontrollgremiums in Rüsselsheim.

In der US-amerikanischen Presse wurde auf das “attraktive Automodell-Programm”  der Adam Opel AG in Deutschland hingewiesen. The Detroit News lobte  “an attractive lineup of cars, including the new Opel Insignia sedan”. The New York Times übernahm Meldungen, nach denen die deutsche Bundesregierung bereits eine staatliche Hilfe für Opel in Höhe von US-$ 2 Milliarden angeboten habe.

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