Oligarchen ante portas?

GiNN-BerlinKontor.—Russlands Präsident Wladimir W. PUTIN braucht die NATO nicht zu fürchten – war zu lesen – wohl aber seine eigenen Landleute. BILD (27.12.) berichtete, die ins Ausland geflüchteten russischen “mächtigen Oligarchen”  würden Putin wegen der US/EU- Sanktionen und den heftigen Geldeinbußen  “bis Ende 2015 so stark unter Druck setzen, dass Putin gehen muß und ein ‘Neustart’ zur Rettung Russlands nötig wird.” Diese “Olgies”  sitzen nicht mehr in der Russischen Föderation, sondern z.B. in Baden-Baden, Miami/USA, Nikosia und  London,

Wie es heißt, sollen “über 300 russische Oligarchen” ihre Millionen und Milliarden auf Konten unter anderem in Zypern, British Virgin Islands, Cayman Islands, aber auch in Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Großbritannien und Luxemburg gebunkert haben.

Aus Putin-Russland – so wird berichtet – wurden bereits zwischen 2000 und 2008 über US-$ 500 Milliarden ( ca. € 470 Mrd) ins Ausland transferiert. Das International Consortium of Investigative Journalists listete solche Offshore-Konten im Ausland auf und  nannte die “Bankkunden”.

Diesen desaströsen Kapitalabfluss versuchte Putin wohl allzu hektisch zu stoppen. Er forderte missliebige und zu mächtige Olicharchen ultimativ auf, ihr Geld zurückzuführen und es gefälligst in Russland zu investieren. Sie sollten sich zudem aus der Politik heraushalten. Beobachter meinen: Putin ging viel zu rabiat gegen Unternehmer vor, die sich politsch gegen ihn engagierten. Er wußtte wohl nicht, wer hinter ihnen stand und steht. Putins Steuerbehörden nahmen die Konzernführer an die Kandare. Gerichte schickten sie in Straflager – wie z.B.Michail Chodorkowski und Platon Lebedew. Viele wurden ins Exil getrieben.

Auch ihm zu oppositionell und mächtig werdenen Medien-Verlage und TV/Rundfunk-Anstalten griff Putin gezielt an und übernahm schließlich selbst die Kontrolle, berichten die Medien.  Letztes Beispiel sei  die Multi Media Group mit “Sputnik”. Medienbosse wie Wladimir Gussinski und Boris Beresowski setzten sich ins Ausland. Diesen rief man nach, sie gehörten ja zum “Machtjudentum”.

In Moskau und in Kiew – so berichten Korrespondenten – wurde nicht nur auf diplomatischen Empfängen mit Blick auf die Ukraine-Krise und ihre “Urheber” gespöttelt: Kiew erhalte doch all seine Weisungen aus dem US-Außenministerium in Washington D.C.

Die im US-Außenministerium für Europa und Eurasien zuständige Staatsekretärin ]Victoria Jane NULAND sei beauftragt worden, “sich um die Ukraine” zu kümmern. Ihr jüdischer Großvater habe noch “Nudelmann” geheißen und sei Anfang des 20. Jahrhunderts aus Russland in die USA eingewandert. Nuland (“Fuck the EU”) habe “gemeinsam mit dem jüdischen US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey PYATT  die “jüdische Lobby” in Kiew beraten und die Berufung von Arsenij JATZENJUK zum Ministerpräsidenten der Ukraine durchgesetzt. Am 27. November 2014 wurde Jatzenjuk mit großer Mehrheit als Ministerpräsident  der Republik Ukraine bestätigt.

Nach der “Wiedervereinigung der Krim mit Russland” hatte Putin auch auf “Feinde” im eigenen Land  hingewiesen und im Stalin/Hitler-Jargon vor “Vaterlandsverrätern” und vor der “Fünften Kolonne” gewarnt. Putin fürchtet also sich angeblich vor auf russischem Staatsgebiet befindlichen Agenten und Putschisten aus “feindlichen Staaten”.

Diese Demonstranten würden auch das “Protestpotential” einsetzen. Auch sie seien  “vom Ausland gesteuerte und finanzierte politische Kräfte”, vor die man das Vaterland schützen müsse.

Hier wird wohl die pure Angst deutlich – vor: “Ein Volk steht auf – ein Stum bricht los”!  (Quellen: SZ/Kyiv Post/-PS)

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