Obama: The Operation Iraqi Freedom is over

GiNN-BerlinKontor.-—US-Präsident Barack H. OBAMA  hat die  Kampfhandlungen im Irak für beendet erklärt.  “The Operation Iraqi Freedom is over” sagte Obama und sprach von einem “historischen Augenblick in einer Zeit, in der viele Amerikaner tief verunsichert sind”.  Der Präsident betonte in seiner Botschaft an die Amerikaner “und an die Welt”,  die Vereinigten Staaten von Amerika würden  ihre Führungsrolle in diesem noch jungen Jahrhundert erhalten und weiter auszubauen.  “Wir befinden uns nun seit beinahe zehn Jahren im Krieg. Wir haben eine lange und schwere Rezession durchgemacht. Und inmitten all dieser Unwägbarkeiten erscheint die Zukunft, die wir für unser Land aufzubauen versuchen – eine Zukunft dauerhaften Friedens und langfristigen Wohlstands – vielleicht manchmal unerreichbar.”

Obama erinnerte an den Beginn des Militäreinsatzes im Irak vor siebeneinhalb Jahren. “Aus einem Krieg, der einen Staat entwaffnen sollte, wurde die Bekämpfung eines Aufstands. Terrorismus und religiös motivierte Kampfhandlungen drohten, den Irak zu zerreißen. Tausende Amerikaner opferten ihr Leben, Zehntausende wurden verletzt. Unsere internationalen Beziehungen wurden strapaziert. Die Einheit innerhalb unseres Landes wurde auf die Probe gestellt”, so Obama. Im Verlauf eines der längsten Kriege der USA habe es  stets eine Konstante gegeben: ” Die amerikanischen Soldatinnen und Soldaten haben stets mutig und voller Entschlossenheit gedient. Als Oberbefehlshaber bin ich unglaublich stolz auf ihre Arbeit. Und wie alle Amerikaner bin ich voller Ehrfurcht angesichts der Opfer, die sie und ihre Familien bringen.”

 

GiNN-BerlinKontor dokumentiert die weiteren Ausführungen des US-Präsidenten im Wortlaut, wie sie uns von der US-amerikanischen Botschaft in Berlin übermittelt wurden:  “Die Amerikaner, die im Irak dienten, haben alle ihnen gestellten Aufgaben erfüllt. Sie haben ein Regime besiegt, das sein Volk terrorisiert hat. Gemeinsam mit den Irakern und den Koalitionspartnern, die ebenfallsehr große Opfer gebracht haben, kämpften unsere Soldaten Häuserblock um Häuserblock, um dem Irak dabei zu helfen, die Chance auf eine bessere Zukunft zu nutzen. Sie änderten ihre Taktik, um die irakische Bevölkerung zu schützen, bildeten irakische Sicherheitskräfte aus und nahmen die Anführer der Terroristen fest. Dank unserer Soldaten und zivilen Helfer – und dank der Widerstandsfähigkeit der irakischen Bevölkerung – hat der Irak die Chance, einen neuen Weg einzuschlagen, auch wenn es noch viele Probleme gibt.

Heute Abend verkünde ich daher, dass der amerikanische Kampfeinsatz beendet ist. Die Operation „Iraqi Freedom“ ist beendet und die Bevölkerung des Iraks übernimmt jetzt die Verantwortung für die Sicherheit ihres Landes.  Dies war mein Versprechen an die Amerikaner, als ich für dieses Amt kandidierte. Im vergangenen Februar kündigte ich einen Plan an, nach dem unsere Kampftruppen den Irak verlassen und wir gleichzeitig unsere Bemühungen zur Stärkung der irakischen Sicherheitskräfte und Unterstützung der Regierung sowie der Bevölkerung verdoppeln würden.

Das haben wir getan. Wir haben fast 100.000 amerikanische Soldaten aus dem Irak abgezogen. Wir haben Hunderte von Stützpunkten geschlossen oder an die Iraker übergeben. Und wir haben Millionen Ausrüstungsgegenstände aus dem Irak abtransportiert.  Die amerikanischen Truppen haben sich im vergangenen Sommer aus den irakischen Städten zurückgezogen und die irakischen Streitkräfte haben mit beträchtlichen Fähigkeiten und großem Engagement gegenüber ihren Mitbürgern die Führung übernommen. Auch wenn der Irak weiterhin unter terroristischen Anschlägen leidet, sind Zwischenfälle auf dem Gebiet der Sicherheit so selten wie nie zuvor seit dem Beginn dieses Krieges. Die irakischen Streitkräfte haben den Kampf zur Al Kaida gebracht und im Rahmen von irakisch geführten Operationen viele ihrer Anführer beseitigt.

In diesem Jahr hat es im Irak auch glaubwürdige Wahlen mit einer hohen Wahlbeteiligung gegeben. Bis die Iraker eine den Wahlergebnissen entsprechende Regierung bilden, gibt es eine geschäftsführende Regierung. Heute möchte ich die irakische Führung ermutigen, sich die Dringlichkeit bewusst zu machen und eine integrative Regierung zu schaffen, die gerecht, repräsentativ und der irakischen Bevölkerung rechenschaftspflichtig ist. Und wenn diese Regierung gebildet wurde, sollte es keinen Zweifel geben: Die Menschen im Irak werden in den Vereinigten Staaten einen starken Partner haben. Unser Kampfeinsatz endet, nicht aber unser Engagement für die Zukunft des Iraks.

In Zukunft wird eine Übergangstruppe amerikanischer Soldaten mit einer anderen Aufgabe im Irak verbleiben: die irakischen Sicherheitskräfte mit Rat und Tat zu unterstützen, den irakischen Soldaten bei gezielten Antiterrorismuseinsätzen zu helfen und unsere Zivilisten zu schützen. Wie mit der irakischen Regierung vereinbart, werden alle amerikanischen Soldaten bis zum Ende des kommenden Jahres das Land verlassen. Während unser Militär abgezogen wird, übernehmen unsere engagierten zivilen Helfer – Diplomaten, Hilfskräfte und Berater – die Führung, um den Irak dabei zu unterstützen, seine Regierung zu stärken, politische Kontroversen zu lösen, diejenigen zurückzusiedeln, die durch den Krieg vertrieben wurden und Verbindungen innerhalb der Region und mit der übrigen Welt aufzubauen. Diese Botschaft vermittelt Vizepräsident Biden dem irakischen Volk heute mit seinem Besuch im Land.

Dieser neue Ansatz spiegelt unsere dauerhafte Partnerschaft mit dem Irak wider – eine Partnerschaft, die auf gemeinsamen Interessen und gegenseitigem Respekt beruht. Natürlich wird die Gewalt nicht mit unserem Kampfeinsatz enden. Extremisten werden weiterhin Bomben zünden, irakische Zivilisten angreifen und versuchen, religiös motivierte Kämpfe zu provozieren. Aber letztendlich werden diese Terroristen ihre Ziele nicht erreichen. Die Iraker sind ein stolzes Volk. Sie haben den religiös motivierten Krieg abgelehnt und kein Interesse an endloser Zerstörung. Sie wissen, dass am Ende nur die Iraker selbst ihre Differenzen beilegen und ihre Straßen kontrollieren können. Nur die Iraker selbst können innerhalb ihrer Grenzen eine Demokratie aufbauen. Was die Vereinigten Staaten tun können und tun werden ist, der irakischen Bevölkerung als Freund und als Partner Unterstützung anzubieten.

Es liegt nicht nur im Interesse des Iraks, diesen Krieg zu beenden – es liegt auch in unserem Interesse. Die Vereinigten Staaten haben einen enorm hohen Preis gezahlt, um die Verantwortung für die Zukunft des Iraks in die Hände der Iraker legen zu können. Wir haben unsere jungen Frauen und Männer in den Irak geschickt, die dort immense Opfer gebracht haben, und wir haben in Zeiten knapper Kassen große finanzielle Mittel im Ausland aufgewandt. Wir haben aufgrund eines neuen Glaubens, den wir mit der irakischen Bevölkerung teilen, durchgehalten – des Glaubens daran, dass aus der Asche des Krieges in dieser Wiege der Zivilisation ein Neuanfang entstehen kann. Durch dieses bemerkenswerte Kapitel in der Geschichte der Vereinigten Staaten und des Iraks sind wir unserer Verantwortung gerecht geworden. Jetzt ist es Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen.

Während wir das tun, ist mir bewusst, dass der Krieg im Irak in unserem Land umstritten war. Auch in dieser Hinsicht ist es Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Heute Nachmittag habe ich mit dem ehemaligen Präsidenten George W. Bush gesprochen. Es ist allgemein bekannt, dass wir beide von Anfang an unterschiedlicher Ansicht über diesen Krieg waren. Dennoch kann niemand die Unterstützung Präsident Bushs für unsere Soldaten oder seine Liebe zu seinem Land und seinen Einsatz für unsere Sicherheit leugnen. Wie ich schon sagte, haben einige Patrioten diesen Krieg unterstützt, während andere gegen ihn waren. Und wir alle sind uns einig in unserer Wertschätzung für unsere Soldatinnen und Soldaten und in unseren Hoffnungen für die Zukunft der Iraker.

Unsere großartige Demokratie fußt auf unserer Fähigkeit, unsere Meinungsverschiedenheiten zu überwinden und aus unseren Erfahrungen zu lernen, wenn wir den vielen vor uns liegenden Herausforderungen begegnen. Und keine Herausforderung ist wichtiger für unsere Sicherheit als unser Kampf gegen die Al Kaida.

Amerikaner aller politischen Lager haben den Einsatz von Gewalt gegen diejenigen, die uns am 11. September angegriffen haben, unterstützt. Aber wir dürfen nie aus den Augen verlieren, worum es geht. Während ich zu Ihnen spreche, arbeitet die Al Kaida weiterhin an Angriffsplänen gegen uns und ihre Führung bleibt in den Grenzregionen Afghanistans und Pakistans verwurzelt. Wir werden die Al Kaida behindern, zerschlagen und zerstören und gleichzeitig verhindern, dass Afghanistan wieder zu einer Basis der Terroristen wird. Und wegen unseres Abzugs aus dem Irak sind wir nun in der Lage, die notwendigen Ressourcen in die Offensive zu stecken. Tatsächlich wurden in den vergangenen 19 Monaten fast ein Dutzend Anführer und Hunderte extremistische Verbündete der Al Kaida überall auf der Welt getötet oder gefangen genommen.

Innerhalb Afghanistans habe ich die Bereitstellung zusätzlicher Truppen angeordnet, die unter dem Kommando von General David Petraeus kämpfen, um die Schlagkraft der Taliban zu brechen. Aber wie bei der Aufstockung im Irak werden diese Kräfte nur für eine begrenzte Zeit vor Ort sein, um den Afghanen den nötigen Raum zu geben, ihre Kapazitäten aufzubauen und ihre Zukunft selbst zu sichern. Aber genau wie im Irak können wir auch für die Afghanen nicht das übernehmen, was sie letztendlich selbst schaffen müssen. Deshalb bilden wir afghanische Sicherheitskräfte aus und unterstützen eine politische Lösung für die Probleme Afghanistans. Und im kommenden August werden wir mit der Übergabe der Verantwortung an die Afghanen beginnen. Die Geschwindigkeit unseres Truppenabzugs wird von den Bedingungen vor Ort abhängen, und wir werden Afghanistan weiterhin unterstützen. Aber seien Sie versichert: Diese Übergabe wird kommen – denn ein Krieg mit offenem Ende dient weder unseren Interessen noch denen der afghanischen Bevölkerung.

Tatsächlich ist eine der Lektionen, die wir aus unserem Einsatz im Irak gelernt haben, dass der amerikanische Einfluss auf der ganzen Welt nicht nur auf militärischer Stärke beruht. Wir müssen alle Bestandteile unserer Stärke einsetzen – auch unsere Diplomatie, unsere Wirtschaftskraft und die Kraft des amerikanischen Vorbildes –, um unsere Interessen zu sichern und unseren Verbündeten beizustehen. Und wir müssen eine Vision von der Zukunft entwickeln, die nicht nur auf unseren Ängsten, sondern auch auf unseren Hoffnungen beruht – eine Vision, die die wahren Gefahren auf der Welt, aber auch die unbegrenzten Möglichkeiten unserer Zeit erkennt.

Heute haben frühere Feinde Frieden geschlossen und aufstrebende Demokratien sind potenzielle Partner. Neue Märkte für unsere Waren erstrecken sich von Asien bis nach Amerika. Ein neuer Schwung für den Frieden im Nahen Osten wird morgen hier seinen Anfang nehmen. Milliarden junge Menschen wollen den Fesseln der Armut und der Konflikte entkommen. Als führendes Land der freien Welt wollen die Vereinigten Staaten mehr tun, als nur diejenigen auf dem Schlachtfeld zu besiegen, die Hass und Zerstörung predigen – wir wollen auch diejenigen anführen, die willens sind, zusammenzuarbeiten, um so für alle Menschen mehr Freiheit und Chancen zu schaffen.

Um das zu erreichen, müssen wir innerhalb unserer eigenen Grenzen den Anfang machen. Zeit ihrer Geschichte waren die Vereinigten Staaten bereit, sich für die Förderung von Freiheit und Menschenwürde im Ausland einzusetzen, denn ihnen war der Zusammenhang zur Freiheit und Sicherheit der Vereinigten Staaten bewusst. Aber wir haben auch gewusst, dass die Stärke und der Einfluss unseres Landes im Ausland fest in unserem Wohlstand zu Hause verankert sein mussten. Und die Wiege dieses Wohlstands muss eine wachsende Mittelschicht sein.

Leider haben wir in den letzten zehn Jahren nicht alles Notwendige getan, um das Fundament unseres eigenen Wohlstands zu stützen. Wir haben im Krieg eine Billion US-Dollar ausgegeben, häufig finanziert durch Kredite aus dem Ausland. Das wiederum hat geringere Investitionen in unsere eigene Bevölkerung zur Folge gehabt und Rekorddefizite mit verursacht. Zu lange haben wir Entscheidungen über Themen wie unsere Produktionsgrundlage, unsere Energiepolitik und die Bildungsreform aufgeschoben. Das Ergebnis ist, dass zu viele Familien der Mittelschicht immer mehr arbeiten müssen und immer weniger dafür bekommen, während gleichzeitig die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes auf dem Spiel steht.

Und so müssen wir jetzt, da wir den Krieg im Irak zu einem Ende bringen, diese Herausforderungen in der Heimat mit so viel Energie, Entschlossenheit und Gemeinschaftssinn anpacken wie unsere Frauen und Männer in Uniform, die im Ausland gedient haben. Sie haben alle Prüfungen, denen sie sich stellen mussten, gemeistert. Jetzt sind wir an der Reihe. Jetzt liegt es in unserer Verantwortung, sie zu ehren, indem wir alle zusammenkommen und daran arbeiten, diesen Traum umzusetzen, für den so viele Generationen gekämpft haben – den Traum, dass auf alle, die bereit sind, dafür zu arbeiten und die Hand danach auszustrecken, ein besseres Leben wartet.

Unsere dringlichste Aufgabe ist, die Wirtschaft in unserem Land wieder aufzurichten und den Millionen Amerikanern, die ihre Stelle verloren haben, wieder Arbeit zu verschaffen. Um unsere Mittelschicht zu stärken müssen wir all unseren Kindern die Bildung und Ausbildung bieten, die sie verdienen und all unseren Arbeitskräften die Fähigkeiten, die sie brauchen, um in einer globalen Wirtschaft wettbewerbsfähig zu sein. Wir müssen Branchen Schwung verleihen, die Arbeitsplätze schaffen und unsere Abhängigkeit von ausländischem Öl beenden. Wir müssen Innovationen freisetzen, die dafür sorgen, dass neue Produkte von unseren Fließbändern rollen, und den Ideen unserer Unternehmer Nahrung geben. Das wird schwierig werden. Aber in der Zukunft muss das unsere zentrale Aufgabe als Volk und meine zentrale Verantwortung als Präsident sein.

Ein Teil dieser Verantwortung liegt darin, sicherzustellen, dass wir das Engagement derjenigen, die unserem Land mit solcher Tapferkeit gedient haben, honorieren. Solange ich Präsident bin, werden wir die besten Streitkräfte haben, die die Welt je gesehen hat, und wir werden alles daran setzen, unseren Veteranen ebenso gut zu dienen, wie sie uns gedient haben. Das ist unsere geheiligte Pflicht. Das ist der Grund dafür, dass wir bei den Ausgaben für Veteranen bereits einige der größten Steigerungen der letzten Jahrzehnte vorgenommen haben. Wir behandeln die typischen Wunden der Kriege dieser Zeit – das posttraumatische Stresssyndrom und traumatische Hirnverletzungen – und sorgen dabei für die Gesundheitsversorgung, die all unsere Veteranen verdient haben. Und wir finanzieren ein Gesetz für GIs nach dem 11. September, das unseren Veteranen und ihren Familien hilft, ihrem Traum von einer Collegeausbildung nachzugehen. Ebenso wie das GI-Gesetz dafür gesorgt hat, dass diejenigen, die im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben und zu denen auch mein Großvater gehörte, zum Rückgrat unserer Mittelschicht wurden, sollen unsere Soldatinnen und Soldaten heute die Chance haben, mit ihren Begabungen die amerikanische Wirtschaft zu bereichern. Denn es gehört zur verantwortungsvollen Beendigung eines Krieges, denen zur Seite zu stehen, die ihn gekämpft haben.

Vor zwei Wochen zog die letzte amerikanische Kampftruppe im Irak – die Fourth Stryker Brigade der US-Armee – vor Tagesanbruch nach Hause ab. Tausende Soldaten und Hunderte Fahrzeuge traten diese Reise von Bagdad aus an, die letzten überquerten in den frühen Morgenstunden die Grenze nach Kuwait. Mehr als sieben Jahre zuvor hatten sich amerikanische Truppen und Koalitionspartner den Weg über ähnliche Autobahnen gebahnt, aber dieses Mal fielen keine Schüsse. Das war einfach nur ein Konvoi mutiger Amerikaner auf dem Weg in die Heimat.

Natürlich haben die Soldaten viel zurückgelassen. Manche von ihnen waren noch Teenager, als der Krieg begann. Viele haben schon mehrere Dienstzeiten weit weg von ihren Familien hinter sich, die diese Last wiederum selbst wie Helden trugen und die fehlende Umarmung des Mannes oder den fehlenden Kuss der Mutter aushielten. Am schwersten wiegt, dass seit dem Beginn des Krieges 55 Mitglieder der Fourth Stryker Brigade das größte Opfer brachten – sie gehören zu den mehr als 4.400 Amerikanern, die im Irak ihr Leben ließen. Ein Oberfeldwebel sagte: „Ich weiß, dass dieser Tag meinen Kameraden, die im Kampf ihr Leben ließen, ganz bestimmt sehr viel bedeuten würde.“

Diese Amerikaner gaben ihr Leben für die Werte, die seit mehr als zwei Jahrhunderten den Herzen der Menschen in unserem Land innewohnen. Gemeinsam mit beinahe 1,5 Millionen Amerikanern, die im Irak gedient haben, kämpften sie an einem weit entfernten Ort für Menschen, die sie nicht kannten. Sie blickten der dunkelsten aller von Menschen geschaffenen Kreaturen ins Auge – dem Krieg – und halfen der irakischen Bevölkerung, das Licht des Friedens zu finden.

In einer Zeit ohne Kapitulationszeremonien müssen wir den Sieg durch den Erfolg unserer Partner und die Kraft unseres eigenen Landes erringen. Jeder dienende Amerikaner reiht sich in eine lange Reihe von Helden ein, die sich von Lexington bis Gettysburg, von Iwo Jima bis Inchon und von Khe Sanh bis nach Kandahar erstreckt – Amerikaner, die dafür gekämpft haben, dass das Leben unserer Kinder besser sein wird als unser eigenes. Unsere Truppen sind der Stahl, aus dem unser Staatsschiff gebaut ist. Und auch wenn unser Land gerade auf rauer See unterwegs ist, geben sie uns das Vertrauen, dass unser Kurs der richtige ist und dass nach der Morgendämmerung bessere Tage auf uns warten.  ‘Our troops are the steel in our ship of state.  And though our nation may be travelling through rough waters, they give us confidence that our course is true, and that beyond the pre-dawn darkness, better days lie ahead.’
Möge Gott Sie segnen. Und möge Gott die Vereinigten Staaten von Amerika und alle, die ihnen dienen, segnen.” (US-Botschaft Berlin, Abteilung für öffentliche Angelegenheiten)

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