Obama schrieb an Blatter

GiNN-BerlinKontor.—Richard WEBER, der Chef der Kriminalabteilung in der US-Steuerbehörde Internal Revenue Service (IRS), und das US-Justizministerium (Department of Justice), sind überzeugt, dass noch weitere FIFA-Offizielle wegen Korruption und Bestechung aufgedeckt und angeklagt werden: “We strongly believe there are other people and entities involved in criminal acts.” Bisher – so die IRS – wurden 14 frühere und jetzige FIFA-Funktionäre angeklagt. “Fourteen current and former FIFA officials and sports marketing executives have so far been indicted on corruption charges.”

Nach den vorliegenden Ermittlungen sollen im Laufe der letzten 20 Jahre mehr als US-$ 150 Millionen Bestechungsgelder gezahlt worden sein, zitiert The New York Times I.R.S.-Agenten. Die US-Justizministerin (Attorney General) , Loretta E. LYNCH, hatte den F.B.I.-Zugriff in Zürich angeordnet.

Sehr gefährlich für Blatter und Genossen könnte Chuck BLAZER, Ex-Chef des Nord- und Mittelamerika-Verbandes CONCACAF, werden, der an der Seite Blatters das “System FIFA” mit aufgebaut hat. Um einer wohl möglich lebenslangen Haftstrafe zu umgehen, lief Blazer zumi Federal Bureau of Inverstigation (FBI) über, wo er als Kronzeuge auspacken will, so die DAILY NEWS. Der krebskranke Millionär Chuck Blazer könnte Blatter doch noch das Genick brechen, heißt es in New York.

FIFA-Boss Joseph S. BLATTER verbreitete nach der Verhaftung seiner “Regierungsmitglieder”, die US-Behörden hätten dies am Tag seiner Wiederwahl veranlasst, weil “die Amerikaner” es nicht üerwunden hätten, dass sie bei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft von Russland überrundet wurden. Blatter: “They lost! They  lost!”

Sepp Blatter erinnert immer wieder daran, dass US-Präsident Barack OBAMA ihm damals einen persönlichen Brief geschickt habe, in dem es hiess, als Kind habe er – Obama – in Djarkarta in den schmutzigen Straßen Fußball gespielt. Dies habe die Kinder aus der Nachbarschaft zusammengeführt. “Fußball ist wahrlich eine Weltsport.” und die WM fördere den kameradschaftlichen Geist und den fairen Wettkampf in der ganzen Welt:   “Soccer is truly the world’s sport, and the World Cup promotes camaraderie and friendly competition across the globe”, schrieb der US-Präsident an Blatter.

Blatter äußerte sich nach seiner  Wiederwahl “tief enttäuscht” über seinen alten Freund, den UEFA-Präsidenten Michael PLATINI,  in der Schweizer Zeitung BLICK, der ihm zum Rücktritt geraten habe. Platini – so empörte sich Blatter – habe “in der Nacht vor der Wahl allen Verbänden ein E-Mail geschrieben, dass sie gegen mich und für Prinz Ali stimmen sollen. Und das, obwohl Europa nicht mal einen eigenen Kandidaten hinbekommt!” Platini habe in einem letzten Gespräch erklärt: “Sepp, Du machst den Kongress und am Schluss gibst du bekannt, dass du zurücktrittst. Du bekommst ein gigantisches Fest und dein Büro hier bei der FIFA kannst du behalten.”

Über den DFB-Prässidenten Wolfgang NIERSBACH beschwerte sich Blatter heftig, weil auch dieser versucht habe, seine Wiederwahl zu boykottieren. Auch mit Franz BECKENBAUER (seit Sommer 2012 für den russischen Energiekonzern GAZPROM als „Sportbotschafter” tätig) habe er telefoniert. Dieser habe ihm versichert, er – Beckenbauer – habe den deutschen Verbandspräsidenten NIERSBACH “zusammengefaltet, weil der gegen mich stimmte”, so Blatter im BLICK-Interview. Beckenbauer dementierte in BILD(01.06.)  (Quellen: NYT/DN/blick.ch/IRS)

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