Obama-Putin im Disput

GiNN-BerlinKontor.—US-Präsident Barack H. OBAMA hat in St. Petersburg die internationale Staatengemeinschaft erneut aufgefordert, das Assad-Regime in Syrien auch ohne die Zustimmung des UNO-Sicherheitsrats militärisch zu diszplinieren. Durch die Blockade Russlands und Chinas sei der U.N. Security Council paralysiert, so Obama. “Wenn wir  das internationale Verbot, chemische Waffen anzuwenden, weiterhin ernst  nehmen, muss es eine internationale Antwort geben. Diese Antwort ist jedoch nicht von diesem Weltsicherheitsrat zu erwarten. Deshalb sollten wir handeln – ohne dessen Authorisierung.” (…countries should be willing to act without the council’s authorization.)

In St. Petersburg – so Obama – hätten die meisten Staats- und Regierungschefs auf dem G 20-Gipfel die Assad-Regierung für den Einsatz von C-Waffen verantwortlich gemacht. Es setze sich immere mehr die Meinung durch, dass die Welt nicht untätig bleiben dürfe. Obama: “There’s a growing recognition that the world cannot stand idly by”.

Russlands Präsident Wladimir PUTIN, der ein 20-Minuten-Gespräch mit US-Präsident Obama “konstruktiv” nannte, sagte jedoch, man habe keine Einigung zu Syrien erreichen können: “Ich war mit ihm nicht einverstanden, und er nicht mit mir”, so Putin vor der Presse. (Quelle: PK n.CNN)

Der russische Präsident Wladimir Putin sagte vor Journalisten in St. Petersburg, Russland werde die syrische Regierung nach wie vor unterstützen und Damaskus weiterhin auch Waffen liefern. “wir kooperieren wirtschaftlich mit Syrien“, sagte Putin nach Abschluss des G20-Gipfels in St. Petersburg.

Auf die Frage, ob Russland dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad auch im Falle eines US-amerikanischen Angriffs beistehen werde, sagte Putin, Russland werde seine derzeitige Unterstützung beibehalten.

Die syrische Regierung hat ein Kopfgeld auf “ausländische Rebellen” ausgesetzt. Wer einen “nicht-syrischen Terroristen” ausliefere (“…to anyone who brings in a non-Syrian terrorist”), erhalte 500 000 syrische Pfund, das entspricht nicht mal € 2000. (Quelle: syrianews/torontostar)

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