Obama peitscht SALT-Vertrag durch US-Senat

GiNN-BerlinKontor.—Von einem “wichtigen Meilenstein in der Entwicklung einer wirklichen Partnerschaft mit Russland”  sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel. Außenminister Guido Westerwelle erwartet jetzt “ein Jahrzehnt der Abrüstung”. Die NATO-Führung lobte die Billigung desSALT-Nachfolgeabkommens durch den US-Senat als bedeutenden Beitrag zur Sicherheit im euro-atlantischen Gebiet. Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erinnerte daran, dass die Allianz den Aufbau einer Raketenabwehr in Europa beschlossen hat – bei diesem Vorhaben soll auch Russland miteinbezogen werden.

Nun  die rusische Duma dem Abkommen noch zustimmen.  Eine Zustimmung gilt als sicher.
Seit der Kuba-Krise 1962 versuchen die Großmächte mit Hilfe von Verträgen die Gefahr eines Atomkrieges zu verringern.

Das Abkommen zwischen den USA und Russland sieht vor, die Zahl der strategischen Atomsprengköpfe von je 2200 auf 1550 zu reduzieren und die Zahl der interkontinentalen Trägersysteme auf 700 zu begrenzen. Außerdem wird ein System zur gegenseitigen Überwachung des Waffenarsenals eingerichtet.

Am 8. April unterzeichnen US-Präsident Barack Obama und sein russischer Amtskollege Dimitri Medwedjew auf der Prager Burg das START-Nachfolgeabkommen. ]
Der neue START-Vertrag soll das Abkommen START I aus dem Jahr 1991 ablösen, das im vergangenen Jahr ausgelaufen war. .

Die Ratifizierung des Vertrags zur Reduzierung strategischer Offensivwaffen  ein groser Erfolg für Obama.  Es gab immer wieder Kritik und Blockadeversuche der Republikaner. Einige von ihnen versuchten den Abrüstungsvertrag durch Änderungsanträge zu verhindern.

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