Obama nach Berlin eingeladen

GiNN-BerlinKontor.—-US-Präsident Barack H.OBAMA ist als 44.US-Präsident in Washington D.C. für eine zweite Amtszeit inauguriert worden. In seiner Antrittsrede beschwor Obama den Zusammenhalt Amerikas. “Mehr denn je müssen wir diese Dinge gemeinsam tun, als eine Nation und ein Volk.” Das Land müsse in der Wirtschaftspolitik, bei der Reform des Einwanderungsrechts, der Verbesserung des Bildungssystems und im Kampf gegen den Klimawandel handeln. “Wir können uns keine Verzögerungen leisten”, so Obama. “Wir müssen diese Dinge gemeinsam erledigen .- als eine Nation und ein Volk.”

Bundespräsident Joachim GAUCK sandte Präsident Obama folgendes Glückwunschschreiben zum Amtaantritt:
„Sehr geehrter Herr Präsident, zu Ihrer zweiten Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika gratuliere ich Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute, von Herzen. Die Freundschaft zwischen unseren beiden Völkern ist ein kostbares Gut. Die transatlantischen Beziehungen zu bewahren und zu stärken, ist mir Auftrag und Verpflichtung, der ich mich mit der ganzen Kraft meines Amtes und meiner Person widmen will.

In einer zunehmend globalisierten Welt tragen wir gemeinsam Verantwortung für Freiheit, Demokratie und die Achtung der Menschenrechte. Als enge, verlässliche Partner können wir den globalen Herausforderungen begegnen und Frieden, Wohlstand und den Erhalt unserer Umwelt sichern – zum Wohl unserer Völker und der Welt. Das starke Fundament für die vielfältigen Aufgaben, die vor uns liegen, bilden die gemeinsamen Werte und Ziele, die uns verbinden.

Die Deutschen bringen Ihrem Land, aber auch Ihnen persönlich, eine hohe Wertschätzung und große Sympathie entgegen. Ihr Besuch vor fast fünf Jahren in Berlin war dafür ein beredtes Zeugnis. Gern würde ich gemeinsam mit Ihnen hieran anknüpfen und lade Sie daher, zur Vertiefung der bewährten Freundschaft zwischen unseren Ländern, zu einem Besuch in Deutschland ein.

Für Ihr Amt wünsche ich Ihnen eine glückliche Hand, Erfolg und Gottes Segen.”

Nach der Wiederwahl Obamas im November 2012 hatte Bundespräsident Gauck dem US-Präsidenten mit den Worten gratuliert:.”Unsere Länder sind einander auf der Grundlage gemeinsamer Werte, der Freiheit, der Menschenrechte und der Demokratie, fest verbunden. Sie sind das Fundament der langjährigen Freundschaft zwischen beiden Staaten und Völkern. Nie werde ich vergessen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika uns Deutschen unverbrüchlich zur Seite standen, wann immer es um die Freiheit und Einheit unseres Landes ging.

Als Partner gleicher Werte und Überzeugungen tragen wir gemeinsam Verantwortung in unserer einen Welt, auch über die Grenzen unserer Länder hinaus. Wir sind gefordert, die globalen Herausforderungen und Bedrohungen für Freiheit, Frieden, Wohlstand und unsere Umwelt anzunehmen. Dazu wird Deutschland an der Seite der Vereinigten Staaten von Amerika auch weiterhin verlässlich seinen Beitrag leisten. Für die vor Ihnen liegenden Aufgaben wünsche ich Ihnen Glück, Erfolg und Gottes Segen.” (Quelle: bundespraesident.de)

Ein Gedanke zu “Obama nach Berlin eingeladen

  1. Zukunft

    “Die Zukunft vorherzusagen, ist unmöglich, und alle derartigen Versuche wirken – wenn sie ins Detail gehen – schon wenige Jahre später lächerlich. Dieses Buch hat ein realistischeres, zugleich aber auch anspruchsvolleres Ziel. Es versucht nicht, die Zukunft zu beschreiben, sondern die Grenzen abzustecken, innerhalb derer mögliche Zukunftsentwicklungen liegen müssen.

    Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.

    Die Schaffung von Reichtum ist durchaus nichts Verachtenswertes, aber auf lange Sicht gibt es für den Menschen nur zwei lohnende Beschäftigungen: die Suche nach Wissen und die Schaffung von Schönheit. Das steht außer Diskussion – streiten kann man sich höchstens darüber, was von beidem wichtiger ist.”

    Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft)

    Machtausübung (von der Mehrarbeit anderer zu existieren) ist Dummheit, und globaler Wohlstand auf höchstem technologischem Niveau, eine saubere Umwelt und der Weltfrieden sind selbstverständlich. Die Menschheit muss nur damit aufhören, mit aller zur Verfügung stehenden Unvernunft (Politik) etwas “regeln” zu wollen, was nicht geregelt werden kann, solange es sich durch das vom Kapitalismus befreite Spiel der Marktkräfte nicht selbst regelt.

    Doch vor dem Erwachsenwerden muss ein elementarer Erkenntnisprozesses durchlaufen werden, dessen am Ende über die Maßen bewusstseinserweiternde, aber anfangs ebenso Angst einflößende Wirkung vorab erahnen kann, wer die phantastischen Bilder kennt, mit denen Stanley Kubrick im Schlusskapitel von “2001″ die “Auferstehung aus dem geistigen Tod der Religion”, die Entwicklung des Menschen zum “Übermenschen” (nach Nietzsche), dargestellt hat – und bitte bedenken Sie das Vorwort von Arthur C. Clarke:

    “Dies ist nur Science Fiction. Die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlicher sein.”

    http://www.juengstes-gericht.net

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