Noch ein Plädoyer für den €URO

GiNN-BerlinKontor.–-Zum finanzpolitischen Monatsbericht April 2011 der CDU/CSU/FDP-Regierung in Berlin erklärte der Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Jörg ASMUSSEN unter anderem: “Deutschland zieht in verschiedener Hinsicht großen Nutzen aus dem EURO: Die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft profitiert davon, dass es innerhalb des Euroraums keine Wechselkursschwankungen gibt. Verbraucher profitieren von einem stärkeren Wettbewerb, der zu größerer Vielfalt und zu geringeren Preisen führt.

Der EURO hat zu einer Vertiefung des europäischen Binnenmarkts mit inzwischen mehr als 500 Millionen Verbrauchern geführt. Circa zwei Drittel der deutschen Exporte gehen in Länder der Europäischen Union. Millionen von Arbeitsplätzen hängen in Deutschland von diesem europäischen Binnenmarkt ab. Dadurch, dass die Wechselkursrisiken im Euroraum wegfallen, sparen die deutschen Unternehmen Jahr für Jahr mehrere Milliarden
Euro Transaktionskosten.

Der Euro sorgt für niedrige Inflationsraten und eine hohe Kaufkraft. Er ist eine genauso harte und stabile Währung wie die DM. Die Preise sind in Deutschland seit Einführung des Euro sogar langsamer gestiegen als zu Zeiten der DM. Darüber hinaus ist die einheitliche Währung politisch das bislang weitreichendste Ergebnis und zugleich Motor der europäischen Integration. Sie versetzt uns in die Lage, die Globalisierung mitzugestalten. Als einflussreicher Akteur in Europa haben wir die Möglichkeit, unser Gesellschaftsmodell zu bewahren; alleine wären wir chancenlos.”

THE NEW YORK TIMES hatte am 23. April 2011 getitelt:  “EURO benefits Germany More Than Others in Zone”. (Quellen: BMF/NYT) -siehe dazu auch “EURO: Deutschland gewinnt – andere nicht” v.23.04.)

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