Neuer EZB-Chef senkt Leitzins auf 1,25 %

GiNN-BerlinKontor.–-Der neue EZB-Präsident Mario DRAGHI startete einen Tag nach Amtsantritt  mit einer überraschende Leitzins-Senkung in der EURO-Zone. Auf der Sitzung  am 3.11. fasste der Europäischen Zentralbank folgende geldpolitische Beschlüsse: Der Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte des Eurosystems wird um 25 Basispunkte auf 1,25 % gesenkt. Dies gilt erstmals für das am 9. November 2011 abzuwickelnde Geschäft.

Der Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität wird mit Wirkung vom 9. November 2011 um 25 Basispunkte auf 2,00 % gesenkt.

Der Zinssatz für die Einlagefazilität wird mit Wirkung vom 9. November 2011 um 25 Basispunkte auf 0,50 % gesenkt.

Draghi begründete den Schritt mit den trüber werdenden Aussichten für die Wirtschaft im EURO-Raum. Das Wirtschaftswachstum dürfte in der zweiten Jahreshälfte nur noch “sehr moderat” ausfallen, die Wachstumsprognosen für 2012 dürften deutlich sinken.

Der Ex-Chef der iatlienischehn Notenbank erklärte, die EZB werde den Aufkauf von Staatsanleihen der EURO-Schuldenstaaten vorerst fortsetzen. Seine erste Amtshandlung war der Ankauf italienischer Staatsanleihen. Draghi betonte jedoch, das Programm sei vorübergehend und in seinem Umfang begrenzt. Draghi: “Wir werden von niemandem gedrängt. Wir sind unabhängig. Wir bilden uns unsere eigene Meinung. Das ist es.”

Seit Mai 2010 hat die EZB Milliarden in Staatsanleihen von Schuldenstaaten wie Griechenland, Portugal und Italien aufgekauft (ezb).

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