Netanjahu will Friedensgespräche mit Palästinenser

GiNN-BerlinKontor.-—Wie The Israel Prject (TIP) berichtet, ist Israels Ministerpräsident Benjamin NETANJAHU  zu sofortigen Friedensgesprächen  mit den Palästinensern auf der Basis der Grenzlinien von 1967 bereit. Die Linie trennt Israel vom Westjordanland. Ein Gebietsaustausch würde die demografischen Veränderungen seit 1967 berücksichtigen. Israel hatte im Sechs-Tage-Krieg 1967 die Kontrolle über das bis dahin von Jordanien besetzte Westjordanland gewonnen und die Besiedlung seit 1973 intensiv gefördert.

Die palästinensische Regierung hatte die direkten Gespräche mit Israel vor über einem Jahr abgebrochen und verfolgt seither eine Strategie zur einseitigen Gründung eines palästinensischen Staates.

Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten von Amerika halten die einseitige palästinensische Taktik für nicht hilfreich. Ihrer Ansicht nach sind direkte Verhandlungen mit Israel der beste Weg zu einem dauerhaften Frieden zwischen dem jüdischen Staat und einem zukünftigen Palästinenserstaat.

Bislang gab es von Seiten der Palästinenser noch keine Reaktion auf das Angebot Netanjahus, und es bleibt unklar, ob die Palästinenserführung bereit ist, ihren Kurs zu ändern und die Verhandlungen mit Israel wiederaufzunehmen. Am 03.08. wird die Arabische Liga in Qatar darüber entscheiden, ob sie den palästinensischen Plan zur unilateralen Gründung eines Staates unterstützt.

Nach Informationen der israelischen Tageszeitung HAARETZ wird die Liga voraussichtlich einen Antrag verabschieden, der die Anerkennung eines Palästinenserstaates sowohl beim UN-Sicherheitsrat als auch bei der UN-Generalversammlung vorsieht.

Laut Palestine News & Information Agency – WAFA hat der Vorsitzende der Arabischen Liga, Mohammad Sbaih in Kairo bekräftigt, dass man die Einschaltung der Vereinten Nationen im Sinne der Forderung Palästians nach einem eigenen Staat nach wie vor unsterstützt. Der Liga gehören  unter anderen Agypten, Jordanien, Saudi-Arabien, Oman, , Marokko, Algerien, Irak, Jemen, Syrien, Tunesien, Somalia,  Libyen, Jordanien, Libanon,  Vereinigte Arabische Emirate. Qatar, Mauretanien, Kuwait, Bahrain, Dschibuti sowie die Palästinensische Gebiete
(Gaza-Streifen, Westjordanland) an.

In Israel hält der Beschuss von Häusern mit Raketen der Hamas an.  Insgesamt wurden in diesem Jahr über 350 Raketen und Mörsergranaten von Gaza aus auf Israel abgeschossen.  (Quelle TIP/WAFA))

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