Nein zu 5% mehr Lohn

GiNN-BerlinKontor.—Jens WEIDMANN, Präsident der DEUTSCHEN BUNDESBANK, hat mit Blick auf den EURO-Raum vor überproportionalen Lohnsteigerungen gewarnt. Er verwies auf die Forderungen, in der kommenden Tarifrunde die Löhne durchschnittlich um 5 % anzuheben, wovon ” zwei Prozentpunkte dem EURO-Raum zu Gute kommen sollten. Weidmann: “Wir haben diesen Vorschlag mit unseren Modellen durchgerechnet: Die Reaktion auf das BIP der Krisenländer wäre nahezu gleich null. Deutschland hingegen würde dadurch ärmer.”

Je nach Berechnungsverfahren – so Weifdmann – wäre die Beschäftigung langfristig um 1 % und das BIP um ¾ % niedriger. “Es gäbe zwar ein Strohfeuer bei Einkommen und Konsum, aber die Unternehmen würden auch weniger investieren und zudem Beschäftigte entlassen. Außerdem stiege die Inflation, so dass eine stabilitätsorientierte Geldpolitik gegensteuern müsste, was das BIP zusätzlich dämpfen würde.

Der Bundesbank-Präsident warnte, letztlich trüge die gesamte Währungsunion den Schaden davon, “denn relativ wettbewerbsfähiger würden die Krisenländer primär im Verhältnis zu Deutschland, nicht aber gegenüber Ländern außerhalb der Währungsunion.” (Quelle: bundesbank.de)

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