NATO im Baltikum

GiNN-BerlinKontor.—NATO-Generalsekretär Jens STOLTENBERG hat die verstärkte Präsenz der NATO in Russlands Grenzstaaten und die gegenwärtigen Manöver der Allianz in Polen gerechtfertigt. Die Truppenstationierung in  den baltischen Staaten sei “eine angemessene Reaktion auf die agressive Haltung Russlands”.

“Wr beobachten eine massive russische Aufrüstung an der NATO-Grenze – in der Arktis, im Baltikum, vom Schwarzen Meer bis zum Mittelmeer. Und wir registrieren aggressive, nicht angekündigte große Manöver auf russischer Seite. Darauf müssen wir reagieren – mit einem Signal der Stärke und mit Dialogbereitschaft”, sagte der NATO-GS der BILD-Zeitung (16.06.)

“Was wir tun, ist defensiv, nicht um einen Konflikt zu provozieren, sondern um einen Konflikt zu verhindern”, so Stoltenberg.  ”Wir wollen unseeren Partnern zeigen, dass wir da sind, wenn sie uns brauchen. Und wir wollen potentiellen Angreifern zeigen, dass wir reagieren, wenn sie uns bedrohen.”

Stoltenberg erinnerte an die ” völkerrechtswidrige Annektion der Krim”.  Bereits am 02.06. hatte er in Berlin: “Das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg hat eine europäische Nation einer anderen mit Waffengewalt Teile seines Gebietes entrissen”.

Die NATO – so Stoltenberg – bleibe “militärisch entschlossen und gleichzeitig berechenbar”. Er betonte, “Wir wollen keine Konfrontation und keinen neuen kalten Krieg”. Die NATO sei ein Verteidigungsbündnis und “wir sind entschlossen, uns zu verteidigen.”

Der NATO-Generalekretär unterstrich, dass auch “ein schwerwiegender Cyber-Angriff als Bündnisfall eingestuft” werden könne. Dann müsse und werde die NATO reagieren. (Quelle: BILD v. 16.06.)

Russlands Präsident Wladimir PUTIN ließ erklären, Moskau werde die “notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, sollte die NATO vier neue Kampf-Bataillone mit jeweils bis zu 1000 Soldaten – darunter auch aus Deutschland – in Estland, Lettland, Litauen und Polen vor der russischen Grenze stationieren”. (Quelle: sputniknews.com).

 

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