Merkel:Krise gut überstanden

GiNN-BerlinKontor.—-”Wir sind – im Vergleich zu anderen – eigentlich recht gut aus der schweren internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise herausgekommen”, sagte Bundeskanzlerin Angela MERKEL auf dem Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion „Fit für die Zukunft durch gute betriebliche Qualifikationen“. Heute könne man sagen, “nur durch sehr klug designte Konjunkturprogramme mit einer in der Folge erhöhten Staatsverschuldung – denn Kurzarbeit, Bankenrettung und vieles andere waren natürlich nicht zum Nulltarif zu haben – können wir heute sagen, dass wir das Ganze recht gut überwunden haben.” Merkel betonte, sie hoffe, dass sich eine solche Krise nie wiederholt.

Deutschland habe 2012 wieder das Wirtschaftsniveau der Zeit vor der Krise erreicht , so die Kanzlerin. Man dürfe jedoch nicht vergessen, dass “wir dieses Jahr nur ein sehr schwaches Wachstum haben. Merkel: “Das heißt, wir hatten im Grunde genommen zwischen 2007/2008 und 2013 keine Erhöhung unserer Wirtschaftsleistung, und damit gehören wir schon zu den Besseren.”

Die Kanzlerin erinnerte daran, dass “wir doch immer 1 bis 1,5 % Wachstum brauchen, um zum Beispiel die Beschäftigtenzahlen zu halten, dann sieht man, dass durch die Wirtschafts- und Finanzkrise, durch die große Bankenkrise doch erhebliche Einbußen entstanden sind.”

Merkel wies darauf hin, dass “wir im Augenblick jedes Jahr 500.000 Menschen mehr haben, die in Rente gehen, als wir junge Menschen haben, die in den Arbeitsmarkt kommen. Das sind jedes Jahr eine halbe Million Menschen, und zwar über die nächsten 10 bis 15 Jahre hinweg. So werden wir dann Ende der 2020er-Jahre, also 2028 und 2029, 6 Millionen haben. Darum müssen wir wirklich jeden, der einen Beitrag leisten kann, fit für die Zukunft machen”, so die Kanzlerin.

Merkel sagte weiter, Deutschland brauch mehr  Studenten – aber auch viele Menschen, die eine duale Berufsausbildung machen. “Das ist für die industrielle Fertigung der Zukunft der Schlüssel. Wir müssen Industrieland bleiben, wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen. Das wird durch Dienstleister ergänzt werden. Das wird ergänzt werden durch Einbettung in das, was wir Industrie 4.0 nennen, also die Interneteinbettung, das Internet der Dinge, wie es so schön heißt, oder die Maschinen, die in Zukunft miteinander kommunizieren können, und wer weiß, was da noch alles auf uns zukommt.” (Quelle; bundesregierung.de)

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