Religiösen Fanatismus stoppen

GiNN-BerlinKontor.–Nach den Ausschreitungen in mulsimischen Staaten gab die deutsche Buhdeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) folgende Erklärung ab: ”Die anhaltenden gewaltsamen Ausschreitungen in der arabischen Welt erfüllen mich mit großer Sorge. Ich verurteile die Angriffe auf die deutsche Botschaft in Khartum sowie auf mehrere amerikanische Botschaften in aller Schärfe.”

Merkel weiter: “Gewalt darf nie Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Religiöser Fanatismus darf nicht die Oberhand gewinnen. Deutschland tritt für einen respektvollen Umgang mit allen Glaubensrichtungen und für einen Dialog der Religionen ein.

Ich rufe alle Beteiligten in dieser schwierigen Situation zu Ruhe und Besonnenheit auf. Die arabischen Regierungen müssen alles tun, um die Sicherheit der diplomatischen Vertretungen zu gewährleisten.” (Quelle: bundesregierung.de-cvd-bpa)

Anlässlich des muslimischen Feiertags Eid-al-Fitr zum Ende des Fastenmonats Ramadan erklärte die US-Außenministerin Hillary Rodham CLINTON am 13.09. auf einem Empfang in Washington D.C. in Anwesenheit t des libyschen Botschafters in USA, Ali Suleiman Aujali: „Religionsfreiheit und religiöse Toleranz sind für die Stabilität jeder Nation und jedes Volkes unerlässlich. Hass und Gewalt im Namen einer Religion vergiften den Brunnen. Menschen jeglicher Religion wissen, dass die Handlungen einer kleinen, brutalen Gruppe in keinster Weise eine Religion oder einen Gott ehren. Zudem stehen sie in keinster Weise für die mehr als eine Milliarde Muslime auf der ganzen Welt, von denen uns viele in diesen Tagen ihre Unterstützung gezeigt haben.

Leider haben wir in den vergangenen 24 Stunden erlebt, wie die Gewalt sich an anderen Orten ausgebreitet hat. Einige versuchen, dieses Verhalten als Reaktion auf hetzerisches, verabscheuungswürdiges Material zu rechtfertigen, das im Internet veröffentlicht wurde. Die Vereinigten Staaten lehnen den Inhalt und die Botschaft des Videos ab. Die Vereinigten Staaten missbilligen alle bewussten Bemühungen, die religiösen Überzeugungen anderer zu verunglimpfen.” (zitiert nach Amerika-Dienst-AD)

Der  United Nations Security Council und der UNO-Generalsekretär BAN Ki Moon verurteilten  scharf die  Angriffe auf das US-Konsulat in Bengasi und  auf die US-Botschaft in Kairo. Ban rief die Behörden in Libyen und Ägypten auf, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen und für den Schulz diplomatischer Vertretungen im Ausland Sorge zu tragen, wie es die Wiener Vereinbarung vom 18.April. 1961 festschreibt. (un-org.)

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