Merkel zum Berliner Wahlkampf

GiNN-BerlinKontor.–-Die CDU-Bundesvorsitzende und Bundeskanzlerin Angela MERKEL hat im Berlin-Brandenburger inforadio rbb den Berliner Wahlkampf kommentiert. Am 18. September wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. Merkel philosohierte, Wahlkämpfe seien ja  “keine Koalitionswahlkämpfe, sondern im Grundsatz kämpft erst einmal jede Partei darum, selbst sehr stark zu werden.” Mit Blick auf die Koalitionsaussage der GRÜNEN-Kandidatin Renate KÜNAST, die dem Regierenden Bürgermeister in Berlin, Klaus WOWEREIT, voreilig  ihre Regierungsmithilfe im Fernsehen angeboten hat,  sagte die CDU-Vorsitzende, es sei ja nun  “Frau Künst (aber auch Herr Wowereit) offensichtlich  “gezwungen wurden, sich Koalitions-Debatten zu stellen.” Dem würde sie aber  “erst einmal keine größere Bedeutung beimessen”, so Merkel. Vor Wahlen sei schon immer sehr viel gesagt worden.

Angela Merkel will natürlich den CDU-Kandidaten, Frank HENKEL (47),  der in Berlin Regierender Bürgermeister werden will,  unterstützen, weil Henkel “den Finger in die Wunden lege”.  Merkel riet, man sollte sich jetzt in den wenigen Tagen bis zum Wahlsonntag vor allem die Themen der Parteien anschauen und nicht über mögliche Koalitionen spekulieren.

Die CDU habe “hundert Themen identifiziert”, bei denen sich in Berlin etwas ändern müsse, sagte Merkel dem rbb. “Und das, finde ich, ist der richtige Zugang zu diesem Wahlkampf.” Angesichts der “drückenden Schuldenlage” der  Hauaptstadt Berlin müsse jetzt eine “kluge Politik” gemacht werden. Mit dem Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit sei es dringend notwendig, sich um Arbeitspläze im mittelständischen Bereich zu kümmern, was bisher zu wenig passiert wäre, kritisierte Merkel den Berliner Senat.

In Berlin notierte man, dass Renate KÜNAST  (55) -”ausgerechbnet sie” – ihre Chancen wenige Tage vor der Berlin-Wahl  “selbst verbockt” habe, als erste grüne neue Bürgermeisterin ins Rote Rathaus einzuziehen. Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen war zunächst als Favoritin ins Rennen gegangen, als sie und ihre Partei bei Umfragen vor der SPD lag.  Nach aktuellen Umfragen liegt die grüne Wahlkämpferin eine Woche vor der Wahl sogar hinter der CDU des Frank Henkel. Auch die FAZ schrieb,  Künsast habe ihre Chancen auch “versemmelt”, weil sie zu früh in den Ring gestiegen sei.

Wie dem auch sei. Entschieden wird am Wahltag. Erinnern wir uns: Die FDP konnte bei den letzten Wahlen zum Bundestag auch nur gewinnen, weil die  UNION-Wählerinen und Wähler den möglichem Koalitionsopartnerr FDP “stark machen wollten”. Die Rechnung ging auf. Will heißen: Noch ist Künast “nicht verloren”. (Quellen: inforadio rbb/cdu.de)

Nach aktuellen Umfragen (09.09.) lag die SPD laut Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF bei 32 %, CDU bei 21 %, die Grünen bei 19,5 %, Die Linke bei 11 %, die Piratenpartei bei 5,5 % und die FDP bei nur noch 3 %.

Infratest dimap im Auftrag der ARD ermittelte: SPD: 29,5 %, CDU; 22 %, Grüne: 20 %, Linke: 11%, Piraten: 6,5 % und FDP: 3 %. (Quellen: ZDF/ARD)

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