Merkel würdigt die Medien

GiNN-BerlinKontor.—-Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) hat die Bedeutung der Medien für die demokratische Willensbildung gewürdigt. Das Thema Pressefreiheit stehe “in Dialogen mit anderen Staaten immer wieder auf der Tagesordnung”. In ihrem neuen Video-Podcast hebt Merkel hervor, sie wünsche sich für die Printmedien trotz zunehmender Internetangebote “eine gute Zukunft”.

Am 27. November findet in Berlin die Verleihung des Deutschen Sozialpreises statt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zeichnet damit Print-, Hörfunk- und Fernsehbeiträge zur sozialen Lebenswirklichkeit in Deutschland aus. Die Bundeskanzlerin sagte dazu, der “sehr wertvollen Preis” würdige Beiträge, in denen “Schicksale in den Mittelpunkt gestellt würden, die man im täglichen Leben gar nicht sieht.”.

Zu ihrem “Verhältnis” zu den Medien sagte die Kanzlerin, es gebe eine “Kooperation, wo jeder seine eigenen Interessen hat”. Deshalb müsse man auch eine bestimmte Distanz haben. Journalisten seien für Politiker “natürlich wichtig”, so Merkel. “Ohne Medien würden viele Menschen von dem, was wir tun, nichts erfahren.”

Mit Blick auf das Internet sagte Merkel, dies werde zwar immer mehr an Bedeutung zunehmen, aber die Print-Medien – “das Zeitunglesen” sei “etwas anderes, als im Internet zu sein”. Es gebe viele – teilweise von der Bundesregierung unterstützte – Projekte, um junge Menschen zum Nutzen von Print-Medien zu bewegen. Die Bundesregierung werde das weiter fördern “und auch alle, in deren Möglichkeit das steht, ermuntern, die Lesefähigkeit und die Akzeptanz von Print-Medien auch in den nächsten Jahren weiterzuentwickeln.”

Online-Angebote will Merkel “erst einmal als Chance” gesehen wissen. Dadurch dass Menschen im Internet über ihre persönliche Lebenssituation berichten könnten, “können Menschenleben gerettet werden, kann man aufmerksam machen, kann Menschen geholfen werden”, sagt die Bundeskanzlerin. Aus der “Flut von Möglichkeiten” werde sich herausbilden, was “Qualität im Netz” sei. “Das dauert eine Weile, aber die Menschen werden lernen, mit diesen neuen Möglichkeiten umzugehen”, so die Kanzlerin. (bundesregierung. de/cvd/bpa).

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