Merkel: Wir stützen Griechenland

GiNN-BerlinKontor.-–”Griechenland ist Teil der EURO-Zone und ich möchte, dass Griechenland Teil der EURO-Zone bleibt.” Dies sei das “Ziel der gesamten Bundesregierung”, so Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) auf einer Pressekonferenz in Berlin mit dem griechischen Ministerpräsidenten Anonis SAMARAS. Dies sei das “Ziel der gesamten Bundesregierung”. Das waren klare Worte – auch an die Adresse der Kritikaster, die Griechenland aus dem europäischen Währungsverbund drängen wollen. Griechenland könne von Deutschland zu Recht erwarten kann, dass wir “keine vorschnellen Urteile fällen”.

Merkel erinnerte an die “schwere Wegstrecke einer fünfjährigen Rezession in Griechenland” und zeigte sich “überzeugt”, dass die neue Regierung in Athen alles tun werdwe, die Probleme zu lösen. Die deutsche Regierungschefin betonte erneut,. dass der EURO “weit mehr als nur eine Währung” sei. Der EURO – so Merkel – sei “eine Idee eines geeinten Europas, eines irreversiblen Europas.”

Die Tatsache, dass durch die Staatsschuldenkrise Vertrauen verloren ging, habe “nicht nur etwas mit Griechenlnd zu tun”, sagte die Kanzlerin in Berlin, “sondern das hat etwas mit der gesamten EURO-Zone zu tun.” . Deshalb müsse Vertrauen zurückgewonnen werden. Aber um Vertrauen wiederzugewinnen, “müssen wir Erwartungen erfüllen.” Dies wolle sie nochmals “sehr deutlich sagen”, so Merkel.

Man erwarte nun, dass Griechenland die Zusagen, die gemacht wurden, umsetzt. Sie habe sich im Gespräch mit Samaras über eine Vielzahl von Aktivitäten informieren können, die in der griechischen Regierung unternommen werden.

Ministerpräsident Samaras betonte, Griechenland werde seinen Verpflichtungen treu bleiben und Athen sei dabei, sie erfüllen. “Ich bin überzeugt, dass der Bericht der ‘Troika’ signalisieren wird, dass die neue Koalitionsregierung in Griechenland sehr bald zu Ergebnissen führen wird”. sagte der griechische Ministerpräsident. .

Deutschland sei bereit – so die Kanzlerlin – bei so wichtigne Themen wie Budget, Privatisierungen und Strukturreformen zu helfen, falls dies gewünscht werde. Deutschland sei “mit Griechenland in Freundschaft verbunden und möchte hilfreich auf diesem Weg sein”, betonte Merkel.. Man habe ja bereits .einiges vorgeschlagen, so zum Beispiel bei der lokalen Kommunalreform und bei der Umsetzung einer Gesundheitsreform. Diese Pläne seien weit gediehen.

MP Samaras entgegnete: “Wir Griechen sind ein sehr stolzes Volk. Wir mögen es nicht, von geliehenem Geld abhängig zu sein. Wir wollen selber auf unseren eigenen Beinen stehen. Wir möchten so bald wie möglich aus der Krise herauskommen. Und wir werden es schaffen. Griechenland hat natürliche Ressourcen und hat enorm brach liegende komparative Vorteile. Griechenland hat sehr wichtige Besitztümer und nationales Eigentum. Es verfügt über wichtige menschliche Ressourcen. Also braucht Griechenland lediglich eines: die Chance zu Wachstum und Entwicklung. Wenn wir dies schaffen ‑ davon bin ich überzeugt ‑, wird das ein Signal für die Macht und die Kraft Europas sein. Es wird letztendlich zeigen, dass Europa in der Lage ist, seine Probleme zu lösen und Schritte nach vorne zu tun.”

Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras wurde am 25.08. in Paris vom französischen Präsidenten François Hollande empfangen.  Auch Hollande empfing Samaras mit den Worten der Versicheung: “La Grèce est dans la zone euro, et doit y rester.” (Quelle: bundesregierung.de-cvd(ard/le figaro)

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