Merkel mit Wirtschaftsdelegation nach China

GiNN-BerlinKontor.—Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) wird auf ihrer CHINA-Reise, die sie am 4. Februar antritt,  “den Blick in die Zukunft wenden”. Die Bundesrepublik Deutschland und die Volksrepublik China feiern 2012 (“Jahr des Drachen”) das 40-jährige Jubiläum ihrer diplomatischen Beziehungen. In den vergangenen Jahren sei vieles erreicht worden, sagte die Kanzlerin.  Jetzt gehe es darum, die Vereinbarungen umzusetzen, die 2011 bei den ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen getroffen worden seien. Die Zusammenarbeit mit China stehe  “auf sehr breiten Füßen.”

Von der Wissenschaft über die wirtschaftliche Zusammenarbeit, den Rechtsstaatsdialog bis hin zu Fragen der landwirtschaftlichen Zusammenarbeit sei vielen Bereichen die Zusammenarbeit verstärkt worden, erinnerte Merkel in ihrer wöchentlichen iPod-Kolumne.
“Ein ganz besonders wichtiges Thema ist natürlich auch der Umweltschutz im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Entwicklung erneuerbarer Energien. Hier ist die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China sehr eng.”

Die Bundeskanzlerin wird von einer starken Wirtschaftsdelegation begleitet. Merkel: “Natürlich wollen deutsche Unternehmenin China investieren. Genauso wie wir offen sind dafür, dass chinesische Unternehmen in der ganzen Europäischen Union – und auch in Deutschland – ihre Investitionen platzieren.”

Besondere Bedeutung hat der Besuch der Stadt Kanton, wo 411 deutsche Unternehmen tätig sind.  Auf einem Wirtschaftsforum sollen die Probleme dikutiert und möglichst ausgeräiumt werden, die Unternehmen in China noch haben.

Die Kanzlerin sagte vor ihrer Abreise: “Deutschland und China arbeiten natürlich nicht nur bilateral gut zusammen, sondern Deutschland und China haben auch gemeinsame außenpolitische Interessen. Deutschland ist auch im Jahr 2012 nicht-ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats und arbeitet natürlich in diesem Zusammenhang mit China auch zusammen.  Es gibt Bereiche, in denen haben wir unterschiedliche Meinungen – zum Beispiel, was die Sanktionen gegenüber dem Iran und seinem Nuklearprogramm anbelangt. Aber in vielen anderen Fragen haben wir auch eine sehr enge Zusammenarbeit.”

Auch die Menschenrechte würden “selbstverständlich” wieder auf der Tagesordnung stehen, versicherte die Kanzlerin. (bundesregierung.de/cvd)

Altbundeskanzler Helmut SCHMIDT (93) wird am 31. Januar mit Professor GU Xuewu, Direktor des Center for Global Studies an der Universität Bonn, diskutieren und die Gesprächsreihe “Magnet China” eröffnen, die bis Ende November 2012 chinesische und deutsche Experten aus Medien, Wirtschaft, Recht und Kultur zusammenführt. (Robert Koch Stiftung)

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